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Bildung „Qualitätspakt Lehre“: Leipziger Hochschulen erhalten weiter Geld vom Bund
Leipzig Bildung „Qualitätspakt Lehre“: Leipziger Hochschulen erhalten weiter Geld vom Bund
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22:22 06.11.2015
Symbolbild Quelle: Peter Kneffel/dpa
Berlin

156 Hochschulen aus allen Bundesländern werden auch über 2016 hinaus mit Mitteln des Bundes in Höhe von insgesamt 820 Millionen Euro gefördert. Darunter befinden sich auch Bildungseinrichtungen in Leipzig.

Die Uni Leipzig konnte mit den Projekten „StiL – Studieren in Leipzig“ und dem Verbundprojekt „Lehrpraxis im Transfer“ ebenso einen Doppelerfolg feiern wie die HTWK, die mit „Studifit – Studieren lernen fürs Leben – Optimierung der Studienbedingungen an der HTWK Leipzig“ und dem bereits genannten Verbundprojekt erfolgreich war.

Uni-Rektorin Beate Schücking zeigte sich erfreut: „Durch die Finanzierung des Bundes können wir an die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre anknüpfen, die auf einer gelungenen Vernetzung der Beteiligten und dem großen Engagement vieler studentischer und wissenschaftlicher Mitarbeiter beruht“. Das Projekt „StiL – Studieren in Leipzig“ widmet sich der Verbesserung und Intensivierung der fachlichen und sozialen Beratung und Betreuung Studierender.

Die HTWK hat sich mit „Studifit“ die Verbesserung der Studienbedingungen in der Eingangsphase und die Weiterentwicklung der Qualität der Lehre auf die Fahnen geschrieben. Das Verbundprojekt mehrerer sächsischer Unis, „Lehrpraxis im Transfer“, zielt auf die Vernetzung und den Austausch der Lehrenden in hochschuldidaktischen Fragen ab.

Mit dem Geld aus dem „Qualitätspakt Lehre“ fördert der Bund Maßnahmen, die Studienbedingungen und die Qualität der Lehre verbessern sollen. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) und die Bremer Wissenschaftssenatorin Eva Quante-Brandt (SPD) gaben am Freitag in Berlin die Entscheidung des Auswahlgremiums für die zweite Förderrunde bekannt. Für die erste Phase von 2011 bis 2016 hatten 186 Hochschulen einen Zuschlag für Anträge bekommen.

Der Bund stellt für den „Qualitätspakt Lehre“ zwischen 2011 und 2020 insgesamt rund zwei Milliarden Euro zur Verfügung. Das entlaste nicht nur die Länder, die hauptsächlich die Hochschulfinanzierung tragen, sagte Wanka. Das Geld ermögliche den Hochschulen, Dinge auszuprobieren, die sie sich sonst nicht leisten könnten. Die restlichen 820 Millionen Euro werden je nach Antrag und Förderbedarf verteilt.

dpa / boh

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