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Bildung Robocup-WM 2014: Nao-Team der HTWK Leipzig zum dritten Mal Vizeweltmeister
Leipzig Bildung Robocup-WM 2014: Nao-Team der HTWK Leipzig zum dritten Mal Vizeweltmeister
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16:56 25.07.2014
Das Nao-Team der HTWK Leipzig ist Vizeweltmeister bei der RoboCup-WM. Quelle: HTWK
Leipzig

Die Leipziger Fußballroboter unterlagen im Finale am Donnerstag in João Pessoa ihren australischen Gegnern mit 5:1.

Auf ihrem Blog schreiben die Mitglieder des Teams der HTWK, dass sie es immer noch nicht glauben können: Sie sind zum dritten Mal Vizeweltmeister bei der RoboCup-WM in der Standard Platform League. Damit sind sie ebenfalls das beste deutsche Team der Welt und die einzigen Teilnehmer, die ein Tor gegen die australische Mannschaft rUNSWift in dieser WM geschossen haben. „Wir können darauf stolz sein“, schrieben die Leipziger. Die Australier hatten im Halbfinale den amtierenden Weltmeister B-Human aus Bremen mit 5:0 bezwungen und dieses Turnier in besonderer Weise mit einem Torverhältnis von 37:1 dominiert.

Ein bisschen Pech hatten die Leipziger im Finale. Durch Ausfall des WLAN waren die Leipziger Roboter auf sich gestellt und konnten keine Mannschaftsstrategie anwenden, was zum Beispiel den Leipziger Torwart dazu motivierte, im Alleingang auf das gegnerische Tor zu stürmen. Erst im letzten Moment konnte er von den beiden australischen Verteidigern gestoppt werden.

2016 wird die RoboCup-WM, die eine jährlich stattfindende, internationale Veranstaltung ist, in Leipzig stattfinden. "Das ist ein Riesenerfolg für Leipzig, und für uns doppelter Grund zur Freude: Dadurch bekommt die Robotik bei den jungen Menschen in der Region einen besonderen Impuls. In zwei Jahren könnten Leipziger Teams auch in den anderen Ligen des RoboCup starten und Roboter neben Fußballspielen auch tanzen, retten und bedienen lassen“, so Informatik-Professor Klaus Bastian, der die Mannschaft aus Leipzig mit betreut.

Der RoboCup fördert die Weiterentwicklung intelligenter Roboter im sportlichen Wettbewerb. Wissenschaftler und Studenten nutzen ihn als Testfeld für ihre Arbeit. Ziel sei es, mit humanoiden Fußballrobotern bis zum Jahr 2050 gegen den menschlichen Fußball-Weltmeister gewinnen zu können.

Adeline Bruzat

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