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Bildung Simbabwe-Projekt: Drei Wochen ohne Handy und fließendes Wasser
Leipzig Bildung Simbabwe-Projekt: Drei Wochen ohne Handy und fließendes Wasser
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01:00 18.07.2013
Zum vierten Mal reisen Jugendliche aus Leipzig in das simbabwische Dorf Zhombe, nahe der Landeshauptstadt Harare. In den sogenannten Workcamps helfen die Freiwilligen auch beim Bau der Schulbibliothek der Somalala-Grundschule. Quelle: Tom Friedrich

"Das bedeutet: wirklich am Bau helfen, richtig mit anpacken", sagt Diana Tillmann.

Die 27-Jährige weiß, wovon sie spricht. Die Medienmanagement-Studentin nimmt als ehrenamtliche Gruppenleiterin bereits zum dritten Mal an dem Projekt teil. Außerdem koordiniert sie das Austauschprogramm für die simbabwische Nichtregierungsorganisation "Zimbabwe Trust" und den deutschen Verein Vezuthando, die sich für das Bildungsangebot in dem afrikanischen Land einsetzen. Der Austausch wird zusammen mit dem Leipziger Jugendamt organisiert. Sprachbarrieren müssen die Deutschen nicht fürchten, schon in der Grundschule lernen die Kinder in Zhombe Englisch.

Jura-Student Clemens Osburg fliegt zum ersten Mal mit nach Simbabwe: "Ich denke, es wird vor allem eine Herausforderung sein, sich von den Dingen loszusagen, die bei uns alltäglich sind." Die jungen Leipziger werden bei Gastfamilien unterkommen. Fließendes Wasser gibt es keines, Strom nicht immer und überall. "Ich glaube, wir werden sehen, dass es auch mal drei Wochen ohne Handy geht."

iDer Verein Vezuthando sammelt noch Geld für den Bau der Schulbibliothek. Das Projekt wird vom Bundesentwicklungshilfeministe- rium unterstützt. Spenden können an das folgende Konto überwiesen werden: Vezuthando e.V.; Konto-Nr: 1134000353; BLZ 354 500 00 Sparkasse am Niederrhein.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 18.07.2013

Florian Theis

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