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Bildung Sprungbrett: Leipziger Projekt läuft mit Rap-Workshop weiter
Leipzig Bildung Sprungbrett: Leipziger Projekt läuft mit Rap-Workshop weiter
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16:11 19.05.2015
Rappen für mehr Verständigung Quelle: André Kempner

Vom 12. bis 16. August findet dazu jeweils von 12 bis 18 Uhr ein interkultureller Rap-Workshop in der "Völkerfreundschaft" in der Stuttgarter Allee 9 statt. Titel: "How to make Rap-Music?". Dabei soll innerhalb von wenigen Tagen ein Rap-Song entstehen. Die Teilnehmer schreiben den Text, finden den passenden Beat dazu. Sie lernen, den fertigen Song zu performen und ein echter Musiker hilft ihnen dann beim Aufnehmen, Abmischen und Mastern - was wiederum im Studio des Offenen Freizeittreffs "Rabet" abgeht. So bekomme der Rap den nötigen Feinschliff, hieß es.

Der Workshop richtet sich speziell an Jugendliche aller Kulturen zwischen 14 und 18 Jahren, die Musik lieben und sich schon immer einmal einen Reim auf ihre Gedanken machen wollten. Aber nicht nur das, meint Sprungbrett-Projektleiterin Andrea Scherf: "Bei all dem geht es letztlich darum, Jugendliche verschiedener kultureller Hintergründe zusammenzubringen, die gemeinsam innerhalb von fünf Tagen verschiedene Leipziger Lebenswelten erkunden - etwa durch die Arbeit an einem gemeinsamen Song -, die Ausflüge zum Durchatmen unternehmen oder sich mit der Jugendkultur Hip-Hop auseinandersetzen." Im Verlauf des Workshops sollten zudem "klischeebeladene Darstellungen wie Gewalt, Geschlechterrollen oder Gangster-Attitüden hinterfragt" und "gleichzeitig spielerisch Kompetenzen im Songwriting und -producing vermittelt" werden, so Scherf. Gefördert werde das Ganze von der Aktion Mensch, der Bürgerstiftung Leipzig, dem Programm "Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - Soziale Stadt - Leipzig Grünau" und vom Jugendamt Leipzig.

Anmeldung: bei Andrea Scherf und Barbora Bock unter sprungbrett@fwal.de oder Tel. 0341 3089637, bei Philipp Pältz unter oft-voelle@web.de oder Tel. 0341 4115002. Vorerfahrungen sind nicht nötig. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 07.08.2013

Angelika Raulien

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