Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Bildung Stichwort: Nachbarschaftsschule
Leipzig Bildung Stichwort: Nachbarschaftsschule
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
23:30 02.09.2014

Sie gründeten die Initiative Nachbarschaftsschule Leipzig, die das Konzept einer staatlich reformpädagogisch orientierten Gemeinschaftsschule entwickelte - unter anderem nach dem Vorbild der Freinet- und Montessori-Pädagogik. 1991 erteilte das Kultusministerium seine Zustimmung und so konnte das Bildungshaus in der Gemeindeamtsstraße in Lindenau im August 1991 mit 86 Kindern und acht Lehrern starten. Mittlerweile werden dort 500 Schüler in den Klassen 1 bis 10 von 40 Lehrern unterrichtet. Zu den Besonderheiten der Schule gehören jahrgangsübergreifender Unterricht in den Stufen 1 bis 3 sowie der Verzicht auf Schulnoten bis einschließlich Klassenstufe 6. Die Jugendlichen können einen Haupt- oder Realschulabschluss erwerben oder nach der 10. Klasse ans Gymnasium wechseln. K. S.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 03.09.2014

Klaus Staeubert

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Lautstark beginnt der zweite Unterrichtstag an der Nachbarschaftsschule in Lindenau. Das Trillerpfeifen-Konzert und das schrille Dröhnen der Rasseln sind weit über die Gemeindeamtsstraße hinaus zu hören.

02.09.2014

Der Schulstart bringt es ans Licht: In Leipzig platzen an den Gymnasien die Klassen aus allen Nähten. 28 Schüler sind per sächsischem Schulgesetz erlaubt. Aber nach einer Klagewelle der Eltern, die auf ihre Schulwahl pochten, tummeln sich nun im Reclam- und Schumann-Gymnasium 29 bis 30 Kinder in den fünften Klassen.

02.09.2014

Wie werden Vornamen wahrgenommen? Welche Assoziationen rufen sie hervor? Klingen sie in den Ohren der Bürger vertraut oder fremd, modisch oder antiquiert, suggerieren sie Geselligkeit oder Eigenbrötlerei? Gemeinsam mit den Experten des namenkundlichen Zentrums der hiesigen Universität hat der Leipziger Thomas Liebecke jetzt eine Langzeitstudie gestartet, bei der sogenannte Wirkungsprofile von rund 2300 Vornamen auf der Basis einer Online-Befragung erstellt werden sollen.

01.09.2014
Anzeige