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Studentische Partyzonen in Leipzig

Clubs der kleinen und großen Art Studentische Partyzonen in Leipzig

Moritzbastei, Stuk, Schwemme, Oase, Destille oder Stecker: Leipzig ist mit Studentenclubs reich gesegnet, die den Kommilitonen viel Programm bieten. Ein Streifzug durch die Locations der kleinen und großen Art.

Kellerparty im Studentenkeller (Stuk) mit Ronny, Dimitry, Felix (von links).

Quelle: Christian Modla

Leipzig. Moritzbastei, Stuk, Schwemme, Oase, Destille oder Stecker: Leipzig ist mit Studentenclubs reich gesegnet, die den Kommilitonen viel Programm bieten. Ein Streifzug durch die Locations der kleinen und großen Art.

Erst wurde viele Jahre gebuddelt, um die Gewölbe freizulegen, dann wurden sie ausgebaut und 1982 der kurz MB genannte Studentenclub eingeweiht. Seitdem steppt in den Gemäuern direkt am Uni-Campus am Augustusplatz der Bär. Allerdings längst nicht mehr nur für Studenten. Die MB hat sich für ein breites Publikum geöffnet – und das schlägt sich auch in dem Veranstaltungsspektrum nieder. Kostprobe: Am morgigen Freitag geht es rund mit der Band „Schürzenjäger“, danach steigen die „Sounds of Universe“, am Sonnabend heißt es „All You Can Dance“, am kommenden Montag gibt es den futurologischen Kongress zum Science-fiction-Autor Stanislaw Lem, am Mittwoch den Beat ’n’ Bass-Tag und am Donnerstag unter anderem das Moritzkino.

 

Früher hieß die Partyzone im Wohnheim in der Nürnberger Straße 42 Medi-Klub, dann wurden die Räumlichkeiten stark erweitert und heraus kam der Studentenkeller, den alle nur Stuk nennen. Montags, dienstags und freitags hat er geöffnet. Jeden Dienstag ist ab 21 Uhr die Kellerparty mit Tanz angesagt. Für Fans alter Computer- und Konsolenspiele werden in loser Folge die Retro Games Friday angeboten und für Rätsel-Enthusiasten das „Seitenquiz Leipzig“.

 

Betrieben wird sie im Wohnheim in der Philipp-Rosenthal-Straße 31 von den Uni-Chemikern und hat dienstags und mittwochs ab 20 Uhr geöffnet. Ausgeschenkt wird dann auch der kräftig nachbrennende 007. Seit 1976 existiert der Klub, nächsten Dienstag ist ein Caipirinha-Abend angesagt.

Sie hat ihr Domizil im Wohnheim in der Straße des 18. Oktober Nr. 30 und hält immer montags, dienstags und sonntags jeweils ab 20 Uhr ihre Türen offen. Reichlich Brettspiele und ein Kickertisch stehen in dem Klub der Veterinärmediziner zur Verfügung, in dem zuweilen auch tierische Gäste auftauchen, die die angehenden Tierärzte unter ihre Fittiche genommen haben.

Ein Buchstabe, eine Ziffer – es ist die kürzeste Kennung für einen Studentenclub in Leipzig. Zu finden ist der Clubraum 4 im Wohnheim in der Johannes-R.-Becher-Straße 5 und ist montags, mittwochs und sonntags ab 20 Uhr zugänglich. Am 25. November wird der nächste Karaoke-Abend ausgerichtet. Jeder Mutige wird umgehend mit einem Pfeffi-, Kirsch- oder Apfellikör belohnt.

Sie liegt etwas abseits vom Schuss – in Grünau. Genauer gesagt im Wohnheim in der Mannheimer Straße 5–7. Die Stammbesatzung tut alles, um auch mit diversen Themenabenden Kommilitonen anzulocken. Montags, donnerstags und freitags werden die Gäste ab 21 Uhr mit kühlen Drinks und guter Musik versorgt.

Alumni reiferen Alters erinnern sich – früher war der Club der Tierproduzenten und Veterinäremediziner in der Johannisallee ansässig. Die Fachrichtung Tierproduktion ist an der Uni schon lange passé, doch der Name des Clubs ist geblieben. Seit dem Jahr 2000 residiert er auf dem Gelände des ehemaligen Verladebahnhofes in der Theresienstraße 2. Immer donnerstags geht die Partypost ab. Ab 19 Uhr kann dann hereinspaziert und an Spieltischen gezockt oder gekickert werden. Um 22 Uhr startet dann auf beiden Floors die Sause mit viel Musik und Entertainment.

Auf dem Campus in Connewitz ist der Club im Gebäudekomplex der Hochschule für Telekommunikation in der Eichendorffstraße 14 beheimatet. 2003 gegründet, wurden 2010 die Räumlichkeiten kräftig renoviert. Jeden Mittwoch kann ab 18 Uhr das „Afterwork“ besucht werden, um sich mit Kommilitonen zu treffen und in gemütlicher Atmosphäre ein Bierchen zu trinken. Am 25. November wird ab 17 Uhr wieder zu Feuerzangenbowle und Karaoke geladen.

Speziell an Studenten adressiert sind beispielsweise die Feten von Campus United. Die nächste läuft am 17. November im Nachtcafé in der Petersstraße 39–41. Einlass ab 23 Uhr. Auch die Unikat-Studentenpartys im Club L 1, das am Markt 17 ansässig ist, sind eine angesagte Nummer. Nächste Termine: 27. November und 18. Dezember.

Von Mario Beck

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