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Bildung Tausende Kita-Erzieher in Warnstreiks: 17 Einrichtungen in Leipzig blieben zu
Leipzig Bildung Tausende Kita-Erzieher in Warnstreiks: 17 Einrichtungen in Leipzig blieben zu
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16:36 16.04.2015
Verdi und die Bildungsgewerkschaft GEW fordern eine bessere Bezahlung von Kinderpflegern, Erziehern und Sozialarbeitern. Quelle: Uwe Zucchi
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Dresden

In Dresden blieben 124 von 168 Kitas ganz oder teilweise geschlossen, teilte die Stadt mit. Soweit nötig, habe eine Ersatzbetreuung angeboten werden können. In Leipzig konnten nur 17 Einrichtungen nicht öffnen, wie die Stadt mitteilte. Im Internet informierten die Verwaltungen über betroffene Kitas.

Mehr als 1800 Erzieher aus der mitteldeutschen Region fuhren zur zentralen Kundgebung nach Hannover, teilte Verdi mit. Allein aus Dresden und Leipzig seien knapp 300 Leute dabei gewesen, ergänzte der Sprecher der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Olaf Bogdan. In der niedersächsischen Landeshauptstadt fand die vierte Tarifrunde mit den kommunalen Arbeitgebern statt. Die Gewerkschaften fordern eine höhere Eingruppierung der bundesweit  240 000 Beschäftigten im kommunalen Erziehungs- und Sozialdienst.

Seit Ende März gab es in Sachsen Warnstreiks in Leipzig, Dresden und Chemnitz. Am Donnerstag legten die Erzieher ihre Arbeit zum ersten Mal in mehreren Städten des Freistaats und anderen Bundesländern gleichzeitig nieder. (dpa)

lvz

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