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Bildung Uni Leipzig legt Studie zu soziodemografischen Merkmalen und Wählerverhalten vor
Leipzig Bildung Uni Leipzig legt Studie zu soziodemografischen Merkmalen und Wählerverhalten vor
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12:48 09.07.2010
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Leipzig

Dies zeigt eine Studie im Auftrag der Leipziger Universität, die die Verbindung von soziodemografischen Merkmalen wie Einkommen und Arbeitsplatzsicherheit und Wahlverhalten herausarbeitet.

Die Untersuchung ist Bestandteil einer mehrere Themenkomplexe umfassenden Befragung von 1923 Wahlberechtigten in West- und 505 in Ostdeutschland. Die in den Monaten April und Mai durch das Meinungsforschungsinstitut Usuma (Berlin) durchgeführte Datenerhebung fand in persönlichen Gesprächen statt.

Auch der Anteil der Haushalte mit geringem Einkommen ging bei den Wählern der Liberalen am stärksten zurück. Dies muss laut Uni Leipzig nicht ausschließlich auf eine Verbesserung der Lebensumstände deuten. Es ist auch möglich, dass sich dieser Teil der FDP-Sympathisanten von anderen Parteien besser vertreten fühlt.

"Der wissenschaftliche Hintergrund war vor allem, die Tauglichkeit von Befragungsmethoden zu testen", sagte der Leiter des Projektteams, Professor Elmar Brähler. „Aber natürlich interessieren uns - und die Parteien - auch die Antworten auf die Fragestellungen."

So sind zum Beispiel unter den Nichtwählern, Anhängern der Linken und rechtsextremer Parteien viele Arbeitslose, unter FDPlern kommen diese nur auf 1,4 Prozent. Sorge um den Arbeitsplatz machen sich vor allem Wähler der Grünen, Linken und von rechtsradikalen Parteien.

Die Besserverdienenden mit einem Einkommen von über 2500 Euro pro Monat finden sich laut Studie nicht nur bei der Wählerschaft der FDP (47,2 Prozent), sondern auch bei der der Grünen. Bei den Anhängern der Rechtsextremisten ist es eher umgekehrt: Dort bringen 29 Prozent unter 1000 Euro monatlich mit nach Hause.    

midi

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