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Bildung Uni Leipzig spürt tierischen Exoten in Privathaushalten nach
Leipzig Bildung Uni Leipzig spürt tierischen Exoten in Privathaushalten nach
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19:54 23.02.2016
Ein Gecko im Terrarium: Mit der Exopet-Studie forscht die Uni Leipzig nun nach der Haltung exotischer Tierarten in Privathaushalten. Quelle: dpa
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Leipzig

Die Universität Leipzig will herausfinden, wie viele Privatleute in Deutschland exotische Tiere halten. Dafür haben Forscher eine Online-Befragung gestartet, wie die Hochschule am Dienstag mitteilte. Die Exopet-Studie richtet sich an Halter von Exoten wie Geckos oder Schlangen sowie an Veterinärmediziner.

Am Dienstag wurde eine entsprechende Website dazu freigeschaltet, auf der anonym Fragebögen ausgefüllt werden können. Auch nach dem Zustand der Tiere wird dort gefragt - das Team der Universität befürchtet, dass die Besitzer häufig nicht entsprechend geschult sind. „Wir fragen beim Tierhalter auch ab, ob es beim Kauf des Tieres Informationen über die Haltung gegeben hat“, sagte Prof. Maria-Elisabeth Krautwald-Junghanns, die Leiterin der Klinik für Vögel und Reptilien der Universität und Koordinatorin des Projekts.

Die potenziellen Teilnehmer sollen unter anderem über Flyer in Tierhandlungen und Tierarztpraxen auf die Studie aufmerksam gemacht werden. Als „exotisch“ stufen die Wissenschaftler dabei alle Tiere ein, die in Deutschland nicht in der freien Natur vorkommen. Darunter zählen unter vielen anderen Spezies auch zum Beispiel Wellensittiche. Am Ende der auf 18 Monate angelegten Studie will die Hochschule Gesetzesempfehlungen formulieren. Auftraggeber des Projekts ist das Bundeslandwirtschaftsministerium.

http://exopet-studie.de

Von LVZ

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