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Uni Leipzig zeigt Ausstellung zur Beziehung von Kunst und Gärten

Grüne Oasen Uni Leipzig zeigt Ausstellung zur Beziehung von Kunst und Gärten

Eine neue Ausstellung in der Universität widmet sich der Gartenkultur. Die gezeigten Werke erzählen unter anderem auch von Leipzigs besonderer Rolle in der Gartengeschichte.

Abbildung von Carl Benjamin Schwarz: Das Gothische Thor von der Park Seite, kolorierte Umrisslinienradierung, um 1800

Quelle: Marion Wenzel/Universität Leipzig

Leipzig. Die Gartenkultur im Wandel der Zeit ist Thema der Ausstellung „Garten KUNST“, die am 23. April im Neuen Augusteum der Universität eröffnet wird. Anhand von Werken aus dem Bestand der universitären Kunstsammlung erzählt die Schau von Küchen- und Kräutergärten in Leipzig, von den prächtigen Barockgärten der Bürger und vom Botanischen Garten der Alma Mater. Auch die von englischen Landschaftsgärten inspirierten Parks der Stadt sind Thema, teilte die Universität am Dienstag mit.

Die Ausstellung solle aber keine umfassende Abhandlung Leipziger Gartengeschichte sein, sagte Cornelia Junge, Sammlungskonservatorin der Kustodie. Viele Werke im Besitz der Uni ließen sich aber unter dem Aspekt der Kultur- und Sozialgeschichte der Gärten neu betrachten. „Auch möchten wir daran erinnern, dass Leipzig Bedeutendes zur Entwicklung der Gartenkultur beigetragen hat. Hier gab es einen der ersten Universitätsgärten, den ersten kommunalen Stadtpark, und auch die Mitte der 19. Jahrhunderts entstandene Schreberbewegung hatte hier ihren Ursprung“, sagte Junge, die die Schau zusammen mit Simone Tübbecke kuratiert hat.

In einem Exkurs zu Forschungsreisen, Pflanzenhandel und den Netzwerken berühmter Botaniker wird der Herkunft von Gartenpflanzen nachgespürt. Daneben geht es um die Beziehung zwischen Künstlern und Gärten, den Einfluss kreativer Denker auf die Gestaltung und die Bedeutung von Gärten als Orte der Inspiration.

Die mit Leihgaben des Stadtgeschichtlichen Museums, des Deutschen Kleingärtnermuseums, des Stadtarchivs, der Universitätsbibliothek sowie des Herbariums gespickte Ausstellung wird im Rahmen der Museumsnacht eröffnet. Bis zum 16. Juli ist sie Dienstag bis Freitag von 11 bis 18 Uhr, mittwochs bis 20 Uhr und samstags von 11 bis 14 Uhr zu sehen.

chg

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