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Uniklinik untersucht gesundheitliche Gefahren hormonaktiver Chemikalien

Von Stoffwechselkrankheiten bis geistige Störungen Uniklinik untersucht gesundheitliche Gefahren hormonaktiver Chemikalien

Mediziner der Leipziger Uniklinik beteiligen sich an einer internationalen Studie, die die Folgen hormonell wirkender Chemikalien auf Kinder und Jugendliche untersucht. Die Stoffe können unter anderem in Plastik vorkommen und stehen im Verdacht, Krankheiten auszulösen.

Plastikmüll in einer Kunstinstallation: Hormonaktive Chemikalien kommen unter anderem in Kunststoffen vor. (Archivbild)

Quelle: dpa

Leipzig. Das Leipziger Universitätsklinikum beteiligt sich an einer internationalen Studie, die die gesundheitlichen Auswirkungen von ED-Chemikalien untersucht. Die Abkürzung steht für Endokrine Disruptoren. Diese Stoffe beeinflussen den Hormonkreislauf von Menschen und Tieren und können dadurch Krankheiten auslösen. „Es gibt Belege, dass solche Chemikalien, die häufig in Plastikmaterialien und auch in der Umwelt vorkommen, zu Störungen führen“, sagte Professor Wieland Kiess, der die Kinderklinik am Unikrankenhaus leitet.

Das Leipziger Forscherteam wertet für das Gemeinschaftsprojekt Daten aus, die im Rahmen der LIFE-Child Studien gewonnen wurden. Dabei wurden Wachstum und Stoffwechsel von Kindern und Jugendlichen beobachtet. Die Aufzeichnungen werden nun darauf untersucht, welche Effekte die ED-Stoffe haben. Die möglichen Folgen der Chemikalien auf die Heranwachsenden reichen von Stoffwechselstörungen bis zur Beeinträchtigung der geistigen Fähigkeiten. „Wir wollen besser verstehen, ob und welche Wechselwirkungen es gibt, um diesen wirksam vorbeugen zu können“, so Kiess.

An dem Forschungsprojekt beteiligen sich neben den Medizinern aus der Messestadt auch Wissenschaftler aus Schweden, Paris, Athen und Helsinki. Die Europäische Union fördert die Studie insgesamt mit 6,6 Millionen Euro. Die Leipziger Uniklinik erhält 200.000 Euro für ihren Beitrag. (chg)

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