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Bildung Volkshochschule Leipzig: Premieren und höhere Entgelte
Leipzig Bildung Volkshochschule Leipzig: Premieren und höhere Entgelte
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23:59 14.01.2014
Ehrung für den Volkshochsschul-Wachschutz: Alexandra Gabsch und Ronny Osterburg erhalten von Rolf Sprink (links) eine Mitgliedschaft im Leipzig-2015-Verein, vertreten durch Dirk Thärichen (rechts). Quelle: Armin Kühne

Das Vorjahr konnte die VHS mit einer "wirtschaftlichen Punktlandung" abschließen.

Rolf Sprink ist recht zufrieden. Der Etat 2013 mit insgesamt gut 3,4 Millionen Euro wurde eingehalten. Dieser speist sich aus Teilnehmerentgelten, aber auch Zuschüssen von der Stadt Leipzig und vom Freistaat Sachsen (etwa 730 000 Euro). Das Ergebnis mit insgesamt 36 410 Kursteilnehmern, darunter 9373 Neukunden, kann sich sehen lassen. "Es ist bemerkenswert, was Direktor Sprink und seine Mitarbeiter leisten", lobt Kulturbürgermeister Michael Faber (parteilos).

Sprink verschweigt aber nicht, dass die VHS in diesem Jahr vor großen Herausforderungen steht. Denn die Stadt hat den Zuschuss 2014 um zehn Prozent gekürzt. "Wir sind aber optimistisch, dass wir dies ausbalancieren können", so Sprink. Die Finanzsituation Leipzigs hat auch für die Kursteilnehmer Konsequenzen. Vom Frühjahrssemester, das am 3. März beginnt, steigen die Kursgebühren. 2,20 Euro ist dann die Grundlage für die Berechnung der Gebühren je Unterrichtseinheit - bezogen auf 45 Minuten und 12 Teilnehmer. Bislang waren es 2,02 Euro. Das hat der Stadtrat bereits im September 2013 so beschlossen (die LVZ berichtete). Hintergrund: Auch die Teilnehmer sollen sich an den gestiegenen Kosten beteiligen.

Dabei geht es um die Aufwendungen für Strom, Heizung und andere Betriebskosten, aber auch die geringfügig angehobenen Honorare für die etwa 800 Kursleiter. Ermäßigungen für Leipzig-Pass-Inhaber sowie Schüler und Auszubildende bleiben bestehen. "Höhere Kosten wälzen wir aber nicht einseitig auf unsere Besucher ab. Auch die Stadt beteiligt sich daran." Geplant ist, dass der Zuschuss bis 2016 auf etwa 872 522 Euro steigt. Das durch höhere Entgelte zusätzlich erwirtschaftete Geld soll übrigens für die Modernisierung der 47 Unterrichts- sowie 22 Büroräume verwendet werden. Malerarbeiten sowie die Erneuerung von Elektroanlagen in vielen Zimmern stehen dringend auf dem Programm.

"Es gibt 1650 Gründe, unser Programm zu studieren und zu uns zu kommen. Es ist das dickste, welches wir bisher vorgelegt haben", wirbt Sprink. Fortgesetzt wird übrigens auch die beliebte Reihe mit "Leipziger Gesprächen" im Mediencampus, die mit Jutta Ditfurth, Riccardo Chailly, Gerd Harry Lybke sowie Helmuth Karasek in diesem Jahr hochkarätig besetzt ist.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 15.01.2014

Orbeck, Mathias

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