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Bildung Weiblichere Sprache – Umstrittene Satzung der Uni Leipzig tritt ab Mittwoch in Kraft
Leipzig Bildung Weiblichere Sprache – Umstrittene Satzung der Uni Leipzig tritt ab Mittwoch in Kraft
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20:52 06.08.2013
Die Uni Leipzig hat ihre Grundordnung geändert. Quelle: Fabian Stratenschulte/Archiv
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Leipzig

So soll anstatt „Professoren/Professorinnen“ oder „Professor/innen“ nur noch die Variante „Professorinnen“ zu lesen sein. Eine Fußnote soll darauf hinweisen, dass mit der Formulierung beide Geschlechter gemeint sind.

Die Satzung hatte bereits im Vorfeld großes öffentliches Interesse geweckt. Viele Medien hatten fälschlicherweise berichtet, dass ein Professor in Leipzig künftig mit „Herr Professorin“ angeredet werde. Das sogenannte „generische Femininum“ werde nur in der Grundordnung verwendet, erklärte die Universität. Es gehe dabei nicht um den alltäglichen universitären Sprachgebrauch. 60 Prozent der Studenten und 40 Prozent der wissenschaftlichen Mitarbeiter sind weiblich. Der Frauenanteil der abgeschlossenen Promotionen an der Leipziger Hochschule beträgt 53 Prozent.

Die neue Grundordnung der Leipziger Uni weist noch eine weitere Besonderheit auf: Erstmals wird in ihr eine Vertretung für Promovierende in Form eines Rates verankert. 6000 Promovierende haben dadurch die Möglichkeit, ihre Interessen zu vertreten. Mit dieser Regelung sei die Uni Leipzig Vorreiter in Deutschland.

agri

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