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Bildung Wissenschaftler der Uni Leipzig untersuchen Einfluss japanischer Videospiele
Leipzig Bildung Wissenschaftler der Uni Leipzig untersuchen Einfluss japanischer Videospiele
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20:21 05.12.2016
Controller einer Playstation 4 (Symbolbild)
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Leipzig

Experten der Universitätsbibliothek und des Instituts für Japanologie an der Uni Leipzig untersuchen japanische Videospiele. Wie die Hochschule mitteilte, erhält das Projekt für die kommenden drei Jahre dafür 805.000 Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Forschung soll unter anderem klären, welche Videospiele wo gespielt werden, wie sie wahrgenommen werden und wie sich verschiedene Regionen darin unterscheiden.

Das Forscherteam wird geleitet vom Japanologen Martin Roth und dem Leiter der IT-Abteilung der Universitätsbibliothek Leander Seige. Für das Projekt soll zunächst eine Datenverarbeitungsplattform geschaffen werden. "Die Zusammenführung und Verknüpfung verschiedener Datensammlungen zu japanischen Spielen ermöglicht es uns, die vorhandene Quellenvielfalt zu japanischen Videospielen für die Forschung auf neue, interaktive Weise an einem Ort sicht- und nutzbar zu machen“, erklärte Juniorprofessor Roth. "Dadurch können wir besser verstehen, wie bestimmte Spiele und ihre Welten oder Elemente an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten wahrgenommen und diskutiert wurden."

Für das Projekt können die Wissenschaftler auf das Forschungslabor [j]Games Lab in der Campus-Bibliothek zugreifen. 4500 japanische Videospiele stehen dort zur Verfügung.

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