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Bildung Zukunft der Lehrerausbildung in Leipzig – Uni lädt zu Diskussion über Perspektiven ein
Leipzig Bildung Zukunft der Lehrerausbildung in Leipzig – Uni lädt zu Diskussion über Perspektiven ein
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19:45 06.11.2012
Eingang zum Hörsaalgebäude der Uni Leipzig. (Archivbild) Quelle: Julia Reinard
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Leipzig

Zu diskutieren gibt es viel: Bis 2020 gehen zwei Drittel der sächsischen Lehrerschaft in Rente, schon jetzt sei der Lehrermangel vielerorts bemerkbar, teilte die Hochschule am Dienstag mit. Dem versucht der Freistaat nun mit der Einrichtung neuer Studiengänge und Finanzspritzen für die Hochschulen entgegen zu wirken. Allein die Universität soll 28 Millionen Euro für die Lehrerausbildung erhalten.

„Ich freue mich, dass die Staatsregierung die Zeichen der Zeit erkannt hat“, so Bürgermeister Jung in der Mitteilung der Hochschule. Er fordert jedoch von der Regierung in Dresden langfristige Unterstützung für die Universität und die zukünftigen Lehrer. Uni-Chefin Beate Schücking zeigt sich überzeugt: „Die Lehrerstudiengänge und die nun getroffenen Maßnahmen sind ein Meilenstein und wichtiger Baustein für die Profilbildung der Universität Leipzig.“

Die neue Mensa am Leipziger Campus Jahnallee. Lehramtsstudenten des neuen Bildungscampus sollen das bislang eher leere Gebäude in Zukunft bevölkern. (Archivbild) Quelle: André Kempner

„Die zugesagten Mittel ermöglichen die notwendige Absicherung der erheblich gestiegenen zusätzlichen Lehranforderungen“, erklärt der Dekan der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät, Thomas Hofsäss. Jährlich durchlaufen etwa 1100 Lehramtsstudenten die Hochschule. Die Universität Leipzig kann das Geld gut gebrauchen: Die Planungen für den Ausbau des neuen Bildungscampus an der Jahnallee liefen laut Hofsäss bereits auf Hochtouren.

Die Mittel stammen aus dem Bildungspaket der Landesregierung und seien „im Doppelhaushalt bereits eingepreist“, so Sachsens Finanzminister Georg Unland (CDU). Erst vor kurzem geriet Unland in die Kritik, da er erwartete Steuermehreinnahmen des Freistaates neben dem Schulbereich vor allem in die Technischen Hochschulen in Dresden, Chemnitz und Freiberg investieren will. Die Leipziger Universität solle größtenteils leer ausgehen.

Die Podiumsdiskussion findet am Mittwoch, den 14. November, im Hörsaalgebäude am Augustusplatz statt. Beginn ist 17 Uhr. Schon ab 16 Uhr wird im Foyer des Gebäudes über Projekte in der Leipziger Lehr- und Schullandschaft informiert. Begleitet wird die Veranstaltung von Schauspielern des Theaters der jungen Welt mit Auszügen aus dem Stück „LehrerInnen“.

joka/ J.K.

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