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LVZ-Reportage So wohnten Gäste zu DDR-Zeiten im Astoria in Leipzig
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09:30 02.07.2018
Historische Aufnahmen aus dem Leipziger Hotel Astoria: Gäste in der Hotel-Nachtbar in den 60er Jahren. Quelle: Susanna Eger Schule Leipzig
Leipzig

Am 5. Dezember 1915 wurde das Leipziger Hotel „Astoria“ eröffnet. Damals zählte es zu den modernsten Herbergen in Deutschland. Zu DDR-Zeiten nächtigen in den 200 Zimmern SED-Funktionäre und internationale Berühmtheiten.

Die Fotos zeigen den Zustand des Hotels in den 60er Jahren und nach einer umfassenden Renovierung in den 80er Jahren. Nach der Umgestaltung verschwinden die gemusterten Tapeten, dafür stehen in den holzverkleideten Zimmern nun Plüschsessel. Nur die Stehlampen bleiben erhalten.

Teppichböden und wenig Schnick-Schnack: Die Einrichtung des Hotels Astoria waren zu DDR-Zeiten weniger pompös als viele dachten. Dafür unterschied sich fast jedes Zimmer vom anderen.

Multimedia-Reportage über das Astoria

Wie war es, zu DDR-Zeiten im Astoria zu arbeiten? Hier geht es zur Multimedia-Reportage über das berühmte Hotel. Vier ehemalige Angestellte berichten von ihrer Zeit in der Luxus-Herberge. Der Koch Ralf Lehmann war schockiert über den harschen Umgangston in der Hotelküche, Küchenchef Horst Kucharicky nennt die Ansprache dagegen „rau, aber herzlich“.

Mehr zum Astoria

In der Multimedia-Reportage erzählen vier ehemalige Angestellte von ihrer Zeit als Köche, Küchenchef und Direktor im Astoria.

Das wird aus dem Grandhotel Astoria in Leipzig: Die Pläne des Investors.

Fünf Ballsäle und mehrere Restaurants – so soll das Astoria nach der Wiedereröffnung aussehen.

Eckhard Werner war der derjenige, der die Hoteltüren 1996 abschloss. Der letzte Direktor des Astoria erinnert sich an eine bewegte Zeit in dem berühmten Gästehaus.

Von Gina Apitz

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