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Boulevard 300 Fans empfangen Dschungelkönigin Melanie Müller zu ihrer Willkommensparty in Leipzig
Leipzig Boulevard 300 Fans empfangen Dschungelkönigin Melanie Müller zu ihrer Willkommensparty in Leipzig
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21:15 06.02.2014
Am Donnerstagabend feierte Dschungelkönigin Melanie Müller in der Leipziger Gottschedstraße ihren Triumph. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Die quirlige Blondine feierte in der Bar „Gonzales“ ihre Rückkehr. Für ihre Anhänger schrieb sie fleißig Autogramme und zeigte sich von ihrer schönsten Seite.

Nachdem die 25-Jährige bei ihrer Suche nach Stift und Autogrammkarten endlich fündig wird, geht es auch schon los mit der Signierstunde. Sina Meißgeier wartet ganz hibbelig in der Schlange. Was sie sich von Melanie wünscht? „Dass sie sich zu einer gestandenen Unternehmerin mausert“, sagt die Germanistikstudentin. Ihre Authentizität schätzt sie am meisten an der jungen Frau „Die Spannung zwischen ihrer Bodenständigkeit und ihrem Glamour fasziniert mich“, erklärt die 25-Jährige. Ihre Freundin Katharina Flemming sagt, dass sie Melanie vor dem Dschungel nicht kannte und diesen Punkt nicht beurteilen könne. „Mich beeindruckt, dass sie sich bei den Prüfungen kämpferisch gezeigt hat und gleichzeitig sehr menschlich war“, sagt die 25-jährige Zahntechnikerin.

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Endlich daheim!

Melanie ist in der Zwischenzeit mit ihren Fans beschäftigt, nimmt sogar kurz ein Baby auf den Arm. „Es ist so schön, wieder in der Heimat zu sein“, sagt sie erleichtert. Währenddessen flackern ihre größten Dschungelmomente in Endlosschleife über die Bildschirme. Dass sich so viele Neugierige einfanden, hat der Publikumsliebling auch Claudia Chachrath zu verdanken. Während Melanie im Dschungel um den Titel kämpfte, gründete die Grimmaerin einen Fanclub. Dass dessen Facebook-Seite inzwischen über 3600 Fans zählt, erfüllt die Mutter von Zwillingen, die wie Melanie 25 Jahre alt ist, mit Stolz. Obwohl ihre und Melanies Eltern miteinander befreundet sind, ist Claudia Chachrath ihrem Star allerdings bis gestern noch nie persönlich begegnet. Ihre Begeisterung für die Dschungelkönigin hielt sich vor wenigen Tagen jedoch noch in Grenzen. „Vorher konnte ich sie eigentlich nicht so leiden“, gibt die junge Frau zu. „Im Dschungel wurde sie mir dann aber von Tag zu Tag sympathischer.“ Das liege vor allem an ihrer „frechen Ossi-Schnauze“.

Eisbein mit Meerrettichsoße zur Begrüßung

Erst zwölf Stunden zuvor landete Melanie im Morgengrauen auf dem Leipziger Flughafen. Die 25-Jährige ließ den anderen Passagieren den Vortritt, bevor sie mit Kofferkuli, Dschungelkrone und Zepter die Schleuse zum Sicherheitsbereich passierte. Prompt blitzten ihr die Lichter der Fotografen entgegen. Erst einmal hieß es Posen, sodass sich die Fans, deren Zahl sich mit denen der Reporter die Waage hielt, zunächst hinten anstellen mussten. „Ihr seid ganz zeitig aufgestanden, extra für mich“, freute sich die Dschungellady, die es sich nicht nehmen ließ, zwischen Tür und Angel über Details aus der grünen Wildnis zu plaudern. „Die Männer haben auf jeden Fall mehr Zeit vorm Spiegel verbracht als die Frauen“, gab sie zu Protokoll. Michael Wendler habe den größten Nervfaktor gehabt. „Aber der war ja zum Glück nach vier Tagen raus“, lachte Melanie, die sichtlich ermüdet und mit leerem Magen angereist war.

Frühstück gab es erst bei ihren Eltern in Grimma, wo sich die gebürtige Oschatzerin in einer Stretchlimousine direkt hinchauffieren ließ. „Ihr Lieblingsessen ist auch schon vorbereitet: Eisbein mit Meerrettichsoße“, kündigte Mutter Gabriela an, die Mühe hatte, sich mit der französischen Dogge Galina an den Fotografen vorbei bis zu ihrer Tochter durchzuschlagen. Vater Alfons, Schornsteinfegermeister, stand schon neben ihr, sichtlich stolz und in der schwarzen Kluft seines Berufsstandes. „Das soll Glück bringen“, erklärte der 48-Jährige seinen Auftritt.

Felix Forberg

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