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Alexander Klaws: "Meinem ganz großen Traum ein ganzes Stück näher gekommen"

Alexander Klaws: "Meinem ganz großen Traum ein ganzes Stück näher gekommen"

Genau neun Jahre ist es her, dass Alexander Klaws vor 13 Millionen Fernsehzuschauern das Victory-Zeichen machen konnte: Er wurde am 8. März 2003 allererster Sieger von „Deutschland sucht den Superstar“.

Seitdem haben sich viele seiner Träume erfüllt: Er spielt seit 2010 in Hamburg die Hauptrolle im Musical Tarzan. Zwei Jahre lang war er zuvor in der täglichen Telenovela „Anna und die Liebe“ zu sehen.  Für 2013 bereitet sein sechstes Album als Popsänger vor. Bis Sonntag gastiert der 28-Jährige mit der Show "Best of Musical" in der Arena Leipzig. Über seine Pläne und die turbulenten neun Jahre sprach er im Inteview mit LVZ-BouL.E.vard-Reporterin Kerstin Decker. 

Wir haben uns mal bei einer Autogrammstunde bei Karstadt getroffen, aber oft bist du nicht oft in Leipzig gewesen?Nicht wirklich, leider. Wir waren ja damals mit der DSDS-Tour in Leipzig. Es ist mal wieder schön, hier zu sein, die Arena zu sehen. Jetzt mit der Rolle, die ich jeden Tag in Hamburg spiele, also Tarzan. Ich mag Leipzig an sich auch sehr. Schade, dass ich so selten die Chance hab, hier zu sein. Wie viel Zeit brauchst du, damit aus Alexander Tarzan wird?Hier hab ich nur ne halbe Stunde Zeit, in Hamburg brauche ich anderthalb Stunden. Das ist eine sehr aufwändige Maske, und manche erkennen mich bis zum Schluss nicht so richig. Auf der Tour sparen wir etwas am Make-up, weil ich nach Tarzan gleich wieder in andere Rollen schlüpfe. Da ist nicht genug Zeit, um mich sauberzumachen.  Wie oft hast du den Tarzan schon gespielt?Ich schätze mal so, auf 500 Shows komm ich locker mittlerweile. Musstest du dich sportlich vorbereiten?Oh ja. Ich habe gesagt, okay, ich krempel mein komplettes Leben noch mal um und stelle mich der größten Herausforderung, die es gibt. Ich habe mich ein halbes Jahr körperlich vorbereitet auf die Rolle. Die Flugstunden, die Akrobatikstunden, die Affenbewegungen, das verlangt schon größte Disziplin und ist mit das Härteste, was ich bisher gemacht habe. In Hamburg sehe ich zu, dass ich mindestens dreimal die Woche ins Fitnessstudio gehe. Ich habe einen Personal Coach, der mich sehr gut vorbereitet hat.  Wie lange möchtest du das noch machen? Jetzt erst mal bis Oktober. Was dann passiert, ob ich vielleicht noch weiter diese Rolle spiele, keine Ahnung. Ich kann nur sagen, dass mein Körper langsam, aber sicher müde wird. Aber ich liebe diesen Charakter und es wird schwer, sich davon zu trennen. Ich habe aber noch mehr Pläne. Nächstes Jahr kommt mein sechstes Album heraus, und vielleicht gehe ich nach New York oder Los Angeles, um ein paar Workshops als Schauspieler zu machen. Ich möchte noch viel erreichen und hab noch viel vor, und ich freue mich darauf.

Magst du das Tourleben? Das Schöne daran ist, das ich durch Deutschland reisen kann, zu meinen Fans, und dass sie nicht fünf Stunden nach Hamburg fahren müssen, um mich zu sehen. Außerdem das ganze Drumherum, die verschiedenen Rollen, in die ich schlüpfe. In Hamburg ist es mehr das Gefühl, man ist zu Hause, ein bisschen geregelter. Wie hältst du Kontakt zu deinen Fans? Viele Fans warten am Bühnenausgang, da nehme ich mir auch ganz viel Zeit. Um den Leute Hallo zu sagen und um das Feedback zu bekommen, wie es ihnen gefallen hat. Das finde ich sehr wichtig. Wir kennen dich ja als allerersten Sieger von "Deutschland sucht den Superstar", ist dir das noch präsent? Ja klar, das ist etwas, das ich nie vergessen werde. Es ist schon irre, aber es fühlt sich auch sehr gut, dass man nach neun Jahren darauf zurückblicken kann und weiß, man hat sich weiterentwickelt. Damals ist man auch in die nächste Runde gekommen, wenn man nicht Hartz-IV-Empfänger war. Ich möchte DSDS aber nicht schlecht reden, weil es immer noch ein tolles Format ist. Schade finde ich, dass es ein bisschen den Weg einer Freakshow geht. Bei einer Show wie The Voice hat man gesehen, dass es auch anders geht, dass es nur um das Talent geht.

Fühlst du dich heute als Star oder als Superstar?

Das müssen andere beurteilen, ob ich ein Star bin. Für mich sind Leute Stars, die hart arbeiten für ihren Erfolg und längere Zeit erfolgreich da sind. Heute ist man schon ein Star, wenn man ins Dschungelcamp geht. Auf jeden Fall bin ich meinem ganz großen Traum ein ganzes Stück näher gekommen als noch vor neun Jahren. Ich kann die Leute mit Vielseitigkeit überraschen, ob ich nun Musical mache, ein Album herausbringe oder eine Rolle spiele. Das ist was Besonderes, das kann nicht jeder.

Wie verbringst du die Zeit  in Leipzig? Ich werde schön ausschlafen, ansonsten versuche ich, bisschen shoppen zu gehen und mir Leipzig anzuschauen. Ich glaub, heut Abend gehen wir so ein bisschen raus. Auf Tour sein ist auch immer mit Entspannung verbunden. Wir wollen eine gute Zeit haben, und wenn wir eine gute Zeit haben, hat das Publikum auch eine gute Zeit. Vor dem Interview wurde mir gesagt, dass du mit Mütze kommen wirst?! Ich bin noch so'n bisschen in Winterlaune, da hab ich so'nen Mützentick. Aber heute scheint die Sonne so schön, da hab ich mir gedacht, es wird Zeit, die Mütze im Schrank verschwinden zu lassen.  

Kerstin Decker

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