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Alle wollen zu Dieter Bohlen: Angehende Supertalente lassen sich in Leipzig casten

Alle wollen zu Dieter Bohlen: Angehende Supertalente lassen sich in Leipzig casten

Musicalsänger, Punkrock-Duo, Akkordeonkind, Rapperin, Flugzeugmodell-Akrobat, Pantomine – sie alle wollen zu Dieter Bohlen! Und natürlich fehlte auch eine kindliche Helene Fischer nicht, als am Dienstag im Penta-Hotel an der Querstraße neue Talente für die im Herbst startende achte Staffel der RTL-Show „Das Supertalent" gesichtet wurden.

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Dennis Taubner aus Treuen (Vogtland) mit seiner Mutter Angela.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Der Ballsaal des Hotels wurde zum Wartesaal, darin herrschte ständiges Kommen und Gehen. Genaue Zahlen, wie viele Leute sich in Leipzig vorstellten, gab es nicht. Im vergangenen Jahr bewarben sich insgesamt 40 000 Leute, entweder online oder beim Casting in den 15 Städten.

Mit einem schon ziemlich abgegriffenen Akkordeon seines Opas vorm Bauch, wartete Dennis Taubner darauf, in den Auftrittsraum gerufen zu werden. „Highway to Hell" von AC/DC wollte der 13-Jährige dem über 70 Jahre alten Instrument entlocken. Das Spielen hat sich der Junge selbst beigebracht. Nun kam er mit seiner Mutter aus Treuen im Vogtland nach Leipzig, um sein Glück im Fernsehen zu versuchen. Warum? „Weil ich schon sehr oft gespielt habe und das Publikum immer gesagt hat, das ist unglaublich."

Schon zum zweiten Mal probierte die zehnjährige Jaqueline Engel aus Halle/Saale ihr Glück. Die Drittklässlerin fährt voll auf Helene Fischer ab, wollte deren Titel "Mit keinem anderen" vortragen. Im vergangenen Jahr hatte sie es mit einem englischen Titel versucht, der hatte sie jedoch nicht weitergebracht. "Sie hat eine richtige Bühne im Kinderzimmer stehen. Von ihrem Taschengeld holt sie sich Absatzschuhe und Showklamotten. Die glitzern vom Feinsten", erzählten ihre Eltern Beate und Veit Engel.

Normalerweise in Turnhallen unterwegs ist Thomas Pareigis (49) aus der Lutherstadt Wittenberg. So viel Platz war im Hotel-Bankettraum nicht, deshalb versuchte der Fitnesstrainer, seinen Auftritt einzudampfen - zeitlich und räumlich. Er ist mit Flugzeugmodellen am Start, die er so fliegen lässt, dass sie direkt in seine Hand zurückkehren. Gestern beschränkte er sich aus Platzgründen auf einen Tanz mit dem Flugzeug.

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Monique Laurisch aus Berlin steht ihrem Freund Alvaro D'Katro zur Seite.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Mit einem Kuss schickte Monique Laurisch (34) aus Berlin ihren Freund Alvaro D'Kato (31) ins Rennen. Der Berufsmusiker, halb Portugiese, halb Berliner, hatte ebenfalls sein Akkordeon dabei. Die beiden kamen aus Berlin und warteten drei Stunden, bis sie an der Reihe waren. "In Berlin gibt es auch ein Casting, aber da ist er nicht in Deutschland", erzählte die Büroangestellte. "Musik ist sein Leben. Er spielt Akkordeon, Gitarre und Klavier, schreibt und produziert auch selbst", schwärmte sie, während Alvaro die Jury zu überzeugen versuchte.

Allerdings traf noch kein Bewerber auf die echte Jury, die in der neuen Staffel aus Dieter Bohlen, Bruce Darnell, Guido Maria Kretschmer sowie Lena Gercke besteht. In den drei Castingräumen saßen unterhaltungs-erfahrene Mitarbeiter von RTL und der Produktionsfirma. Einige Kandidaten wurden nach ihrem Auftritt in den nächsten Raum geschickt, wo sie das Ganze noch einmal wiederholten, diesmal vor laufender Kamera. Direkt vor die Kamera geschickt wurde Martin Kiefer aus Leipzig, der als einsamer Pantomime-Clown Thete auftrat und auch hauptberuflich als Körperkünstler arbeitet. „Den fünf Leuten hat es gefallen, sie waren bei der Sache. Ich hatte mich gar nicht groß vorbereitet und bekam deutlich mehr Zeit als gedacht", sagte der 30-Jährige nach dem Auftritt.

Erfahren hat gestern noch niemand, wie seine Chancen stehen. Erst Mitte Juni, wenn die Castingtour durch 24 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu Ende ist, wenn alle Beiträge gesichtet und bewertet sind, gibt es den mit Spannung erwarteten Anruf oder die E-Mail – oder eben auch nicht.

Kerstin Decker

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