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Boulevard Bestseller-Autorin Sabine Ebert kündigt neuen Roman "1815 Blutfrieden" an
Leipzig Boulevard Bestseller-Autorin Sabine Ebert kündigt neuen Roman "1815 Blutfrieden" an
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23:59 01.08.2014
Schriftstellerin Sabine Ebert Quelle: André Kempner

 Die Wahlleipzigerin, einem breiten Publikum bekannt durch ihre Hebammen-Romane, ist schwer im Schreibstress: Das Publikum wartet begierig auf ihr nächstes Buch, den zweiten Teil des Völkerschlacht-Romans. 675 Seiten hat sie schon fertig, „die Hälfte der Szenen spielt in Leipzig." Aber da sind immer noch rund 400 Seiten zu schreiben. Im November muss die Mittfünfzigerin ihr Manuskript beenden, nächstes Jahr zur Buchmesse soll das Werk erscheinen. Den Titel hat sie der LVZ exklusiv verraten: „1815 Blutfrieden".

Seit Sabine Ebert vor knapp anderthalb Jahren den ersten Teil „1813 Kriegsfeuer" veröffentlicht hat, gingen davon sensationelle 150 000 Exemplare über den Ladentisch. Seit dem 1. August schiebt der Verlag Droemer-Knaur die Taschenbuch-Version hinterher, und auch davon ist bereits eine zweite Auflage im Druck. Zum Taschenbuch-Start verließ die Autorin diese Woche mal kurz ihre Schreibstube in der Leipziger Innenstadt und gab Autogramme. „Die Fortsetzung wird noch viel spannender und extremer", versprach sie in Lehmanns Buchhandlung ihren Lesern. „Ich hätte selbst nicht gedacht, dass das letzte Buch noch zu übertreffen geht." Die Cover-Entwürfe müssten jeden Tag fertig sein. Die Handlung in „1815 Blutfrieden" führt bis in den Sommer 1815, bis zum Ende des Wiener Kongresses und der Teilung Sachsens. Sabine Ebert folgt den einzelnen Heeren von Ort zu Ort in Richtung Rhein, steht dafür in engem Kontakt mit Museen, Geschichtsvereinen und Lokalchronisten: „Ich habe das Gefühl, dass halb Deutschland an diesem Buch mitarbeitet." Und wieder hat sie höchst spannende Dokumente ausgegraben: „Das Thema ist kaum erforscht. Ich kann aber jetzt die Quellen vernetzen und damit nachweisen, dass bestimmte Dinge nachträglich in der Geschichte gefälscht worden sind."

40.000 Seiten Dokumente hat sie in ihrer Wohnung ausgebreitet, sortiert nach Orten und Regimentern: "Ich habe kaum noch Platz, kann aber auch nichts wegräumen." Vor einem Jahr hat die für ihre Detailgenauigkeit bekannte Autorin eine große Erkundungsreise gemacht und sich zusammen mit ihrem Berater für Militärhistorie die Schauplätze der Handlung angesehen.

Wenn das Buch fertig ist, will sich Sabine Ebert für ihren nächsten Roman wieder ins Mittelalter zurück begeben: "Das wird wie Urlaub, weil alle Dokumente in einen Koffer passen."

Kerstin Decker

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