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Boulevard Conchita Wurst gewinnt den Eurovision Song Contest - Das Finale im Ticker-Archiv
Leipzig Boulevard Conchita Wurst gewinnt den Eurovision Song Contest - Das Finale im Ticker-Archiv
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20:01 10.05.2014
Conchita Wurst hat den Eurovision Song Contest 2014 gewonnen. Quelle: dpa
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Kopenhagen

Damit siegte Österreich nach 1966 mit Udo Jürgens zum zweiten Mal bei dem traditionsreichen Liederwettbewerb, den es seit 1956 gibt.

Der Grand Prix wird somit im kommenden Jahr wahrscheinlich in Wien ausgetragen, wenn sich das Siegerland für die Hauptstadt entscheidet. Deutschland landete in Kopenhagen mit dem Polka-Lied „Is It Right“ von Elaiza auf einem der hinteren Plätze. Das sympathische Frauentrio hatte im März den deutschen Vorentscheid aus dem Nichts für sich entschieden. 26 Lieder konkurrierten beim Finale um den Sieg.

Unser ESC-Experte Imre Grimm hat den Abend live in Kopenhagen verfolgt. Hier sein Ticker-Archiv.

0:27 - Es verabschiedet sich an der Tickermaschine: Imre Grimm. Schönen Abend.

0:27 - Liebe Tickergemeinde, damit beenden wir die Liveberichterstattung. Ein großartiges Ergebnis, ein hoffentlich unterhaltsamer Abend! See you in Austria! Wurst rules! The Wiener takes it all.

0:23 - Stading Ovations im Pressezentrum.

0:23 - Okay, Ladies & Gentlemen, der Sieger/die Siegerin des Abends heißt tatsächlich Conchita Wurst. Ein großartiges Signal für Toleranz, Glamour und Liebe!

0:12 - Och gucke, schon süß, wie Conchita Wurst da völlig fertig im Sessel herumkrächzt... Man möchte sie auf den Arm nehmen. Und ihr das holländische Lied vorsingen. 12 Punkte aus Israel. Eine kurze Erinnerung an Dana International 1998...

0:02 - So langsam wird's ernst für Conchita Wurst...

23:57 - Conchita Wurst übernimmt die Führung. Und schon jetzt wird klar: Die Weststaaten sind deutlich interessierter als die Oststaaten.

23:51 - Ich habe übrigens Frankreich auf den letzten Platz gewettet. Ich sag's nur mal so.

23:49 - Es geht munter durcheinander... Ein Jahr ohne Favorit.

23:48 - Und da sind die ersten 12 für Conchita aus Griechenland! Das Blöde ist nur: Wenn sie gewinnt, muss sie auf die Bühne gehen. Das geht in diesem Kleid nicht. Das kann nicht gehen. Sie wird normalerweise nach Auftritten stehend weggetragen und in die Ecke gestellt.

23:47 - Die Splitterstaaten lernen es auch nicht mehr. Null Punkte aus Aserbaidschan für Österreich, Holland oder Schweden.

23:42 - Conchita Wurst ist bei den Buchmachern soeben auf die Eins geklettert. Da stand Schweden. Das heißt nichts, aber auch nicht garnichts.

23:41 - Klingt tatsächlich wie der Song zur Fußball-WM. Da müsste die Emmelie dann aber mal Schuhe anziehen.

23:39: - Alles dabei, was 1996 zu einer tollen TV-Show gehörte: Wasser, Trommler, herumgetragene Sängerinnen, Laserblitze.

23:38 -Das ist wirklich Emmelie de Forrest. Sieht allerdings so aus, als hätte Wolfgang Joop sie inzwischen in die Finger gekriegt. Oder Mutter Geissen.

23:37 - Emmelie de Forrest mit ihrem Siegerlied von 2013. Allerdings in einer etwas abgewandelten Version...

23:21 - Lange keinen Schnelldurchlauf gesehen...

23:19 - Es folgt ein Kind. In den Halbfinals gab's anschließend ältere Herrschaften. Auf kleine Hunde und süße Kätzchen wurde dankenswerterweise verzichtet.

23.18 - Im Bereich Pausenunterhaltung besteht noch Verbesserungsbedarf.

23.13 - Ein seltsamer Interval Act, bei dem Leitern, weiße Anzüge und merkwürdige Herren eine Rolle spielen.

22:59 - So, Brüder und Schwestern. Das war das Angebot 2014. Es folgt der Abstimmungsprozess. Die nachfolgenden Sendungen verschieben sich um wenige Wochen. Die deutschen Punkte verkündet Helene Fischer.

22:58 - Bisschen viel Pathosgefloskel: "children of the universe", "dancing on the edge of time". Puh.

22:55 - Der Startplatz (Vorletzter) ist der Hammer, aber für einen Top-Platz reicht diese Ballade wohl nicht.

22:54 - Ralph Siegel hat sich fast wundgefreut über seinen Finaleinzug. Wir gönnen es ihm.

22:52 - Pannenfrei und Spaß dabei. Toller Auftritt des holländischen Duos. Top Five dürften klappen. Mehr wäre der Hammer.

22:49 - Ein Hauch von "Every breath you take", eine Spur Johnny Cash & June Carter. Und diese Ruhe...

22:47 - Es folgt der Shootingstar der Woche - bis vor ein paar Tagen absoluter Geheimtipp, jetzt Mitfavorit: Holland mit einem Countrystück.

22:46 - Dänemark macht sich tatsächlich Hoffnung, den Zirkus gleich noch mal auszutragen. Party im Pressezentrum.

22:44 - „Skubi dubi dabdab didi dei“ steht überall in Kopenhagen auf riesigen Plakaten. Es ist der Refrain dieses spaßigen Liedleins, mit dem Dänemark den Titel verteidigen will. Viele Balladen aber blieben im Halbfinale auf der Strecke, so fällt Basims optimistischer Partysong im Finale nicht mehr groß auf. Zudem klingt er ziemlich keck nach „You To Me Are Everything“ von The Real Thing.

22:43 - Maltford & Sons! Frischer Neofolk für "Landlust"-Leser mit Lederarmband. Die wildern in der Elaiza-Ecke. Aber passt schon. Sehr auffällig in diesem Angebot.

22:32  - Die arme Schweiz, der Unglücksrabe des ESC, hat es endlich mal wieder ins Finale geschafft – mit Kunstpfeifen, Geige, Banjo, Akustikklampfe und Bluegrass. Gott ja, warum auch nicht? So langsam hat man ja alle anderen Genres durch. Und eine engagiert gegniedelte Geige war ja schon 2008 bei Alexander Rybaks Sieg mit „Fairytale“ ganz hilfreich.

22:29 - Ruth Lorenzo aus Spanien trat 2008 mal fast für Irland an. Stattdessen schickte man "Dustin The Turkey". Das hat niemand auf der Welt verdient. Niemand!

22:27 - Der Song macht Spaß. Auch wenn er nur drei Akkorde hat. Es gibt Welthits mit drei Akkorden.

22:26 - Finnlands Chorknaben wurden vor der Show noch schnell volljährig gespritzt.

22:22 - Da passt ja nun mal gar nichts zusammen bei Slowenien. Flöte, Drehwurm. Dingsbums.

22:18 - Eher banaler Song. Was aber in diesem Jahr auffällt: Wenig gesangliche Komplettaussetzer. Aber wir wollen's nicht beschreien...

22:17 - Italien schickt Gianna Nannini, gefangen im Körper von Michelle Hunzikers kiffender Halbschwester. Im Griechenfummel. Mit Rummbummbumm-Italorock. Muss man nicht mögen. Tun auch eher nicht so viele hier.

22:14 - Hat da jemand gesagt "Die schaukeln das schon"?

22:12 - Keine Buhrufe zum Auftakt. Das ist gut und fair.

22:11 - Jetzt wird's politisch: Die russischen Zwillinge weinten nach den Buhrufen im Halbfinale. Schließlich haben sie ja nicht persönlich die Krim annektiert. Aber ihr Land ist nun mal der böse Riese in diesem Jahr...

22:10 - Französische Comedy. Mit viel Frisur. Das ist wie: Haute Cuisine aus England. Die sollen bitte einfach weggehen.

22:07 - Die Lichter im Publikum sind allesamt Handyblitze. Vor der Show gab's eine Probe. Die Akkus werden sich freuen...

22:05 - Sanna aus Schweden gilt als Favoritin. Schon wieder Schweden wie 2013? Der Song ist schlicht, stark aber sehr kalkuliert.

22:00 - Ich weiß nicht, ob das Tutu sein musste, aber daran wird's nicht scheitern. Starker Auftritt. You never kn

21:57 - So. Elaiza. Direkt nach Conchita ist hart, aber die drei wissen, wie das geht.

21:55 - Gewohnt starker Auftritt. Das Lied ist nicht ideal. Aber die Silhouette stimmt. Oder wie man das schreibt.

21:53 - Es folgt: Die Königin der Nacht. Inzwischen ist sie klar Favoritin. Conchita Wurst. Sehr geschickt, wie behutsam der Bart eingeführt wird.

21:52 - Wenn man den Griechensong rückwärts hört, kann man übrigens ganz leise Athena weinen hören...

21:51 - Griechenland folgt streng dem alten Status-Quo-Motto: "1000 Töne bringen 10 Fans, 10 Töne bringen 1000 Fans."

21:46 - So ungefähr müssen die russischen Babuschkas vor 100 Jahren ausgesehen haben.

21:43 - So. Anscheinend kann man doch in tote Tauben gehüllt Rollschuhlaufen. Aber wir wollten ja...

21:41 - So. Jetzt Montenegro. Es ist ein Lied über einen Abschied. Gelegentlich auch über den Abschied von den richtigen Tönen. Aber wir wollten ja nachsichtig sein...

21:40 - Manchmal hilft ja ein Gestapo-Mantel und ein Eimer Dubstep auch nicht weiter...

21:39 - Armenien war lange Favorit. Dann trat Aram MP3 live auf. Und beleidigte Conchita Wurst. Das war nicht nett. Top Ten müssten aber drin sein.

21:38 - Oops, Armenien vergessen. Da sind wir eher nicht so nachsichtig.

21:37 - Montenegro singt ein Lied in Landessprache! Das einzige hier heute Abend. Ein zartes Pflänzlein. Es ist der erste Finaleinzug seit 2007. Seien wir also freundlich und nachsichtig.

21:35 - Das rumänische Kreiselpiano - das Liegefahrrad unter den Popaccessoires.

21:33 - Im Pressezentrum wird im Mittelgang getanzt. Auch hier wieder die Frage: Was machen eigentlich G-8-Gipfel-Journalisten, wenn sie die Liebe übermannt??

21:32 - Starker Auftritt. Top Ten dürften klappen.

21:29 - So. Brummbär knurrt Getragenes. Das klappt ja manchmal ganz gut. Carl Espen singt Ihnen zur Not gegen Geld auch das Unkraut auf der Terrasse welk.

21:27 - Island hat hier viele Freunde in der Zielgruppe der schwerhörigen Veganer und minderjährigen Mofaschrauber.

21:26 - Und plötzlich waren die Teletubbies 15 Jahre alt und picklig und laut und schmissen Sachen um. Eh-oh! Die Pubertät macht alles kaputt.

21:24 - Aserbaidschan war noch nie NICHT in den Top Ten. Das wird heute wohl auch nicht passieren.

21:23 - Schön und gut, Aserbaidschan. Eine solide Geradeausballade. Aber warum muss dazu jemand am Reck baumeln?

21:21 - Jemand müsste den ukrainischen Fans im Pressezentrum mal sagen, dass noch 25 andere kommen. Andererseits: Soll man junge Menschen aus ihren Träumen reißen?

21:19 - Du - hast - die - Haare - hoch!

21:18 - Tanzende Fondsmanager! Ach nö. Teo aus Belarus verhält sich zu Robbie Williams ungefähr wie der Wendler zu Sting.

21:14 - Und los. Die erste Nummer. Was viele nicht wissen: Mit dem ukrainischen Hamsterrad wird der komplette Energiebedarf der Show gedeckt.

21:11 - Sehr sympathisch, sich über den Quatsch mit dem Französisch mittels eines Satzes auf Chinesisch lustig zu machen. Bien joué!

21:10 - Sie sehen als Moderatoren: den Strippenzieher als der dänischen TV-Serie "Borgen". Und noch zwei.

21:08 - Ja, das war eine Querflöte bei Slowenien. Fragen Sie nicht.

21:07 - Der Einmarsch ist ähnlich aufregend wie die zweite Hälfte der Eröffnungsfeier der olympischen Spiele. Geht aber schneller. Ein bisschen.

21:05 - Gegen das Opening 2011 mit Raab, Lena und, nun ja, Judith Rakers ist dieses hier natürlich eher... auch ganz nett.

21.00 - So, es wird, naja, ernst. Sie sehen in wenigen Augenblicken: Wie das neue Tagesschau-Studio in Hamburg WIRKLICH aussehen sollte. Jubel im Pressezentrum. "Schatz, Sie spielen unsere Hymne!"

20:57 - Helene Fischer mit Wolfgang-Petry-Gedächtnis-Stampf. Rummpummpumm. Hauptsache, sie schafft es rechtzeitig nach Kopenhagen. Sie singt schließlich nachher für Schweden.

20:55 - "Heute Abend in Kopenhagen wird es auch Verlierer geben." Oh ja.

20.54 - "Die Menschen sehnen sich nach Antworten, du sollst Gott lieben" - textlich viel anspruchsvoller wird's nachher in der Show übrigens auch nicht. "Skibidibidabdab didi dei...!"

20.53 - Wenn Kirchenmenschen locker sein wollen, klingen sie immer wie ein Mathelehrer auf Klassenfahrt am Lagerfeuer.

20.50 - Das war das "Wort zum Sonntag" von Sido.

20.40 - Das Pressezentrum in Kopenhagen füllt sich. Zerrissene Wesen darunter, die nicht wissen, ob sie Fans oder Journalisten sind. Ich stelle mir immer vor, beim G-8-Gipfel springt in der Pressekonferenz einer dünner Mann mit US-Flagge auf und jubelt; "What a wonderful performance, Mr. Obama, I loooove your speech!"

Noch 10 Minuten bis zum absoluten Highlight des Abends: dem "Wort zum Sonntag"! Kein ESC ohne "Wort zum Sonntag". Unvergessen die glücksbesoffene Schwester Irgendwas, die vor Aufregung fast von der Bühne gefallen wäre.

20:33 - Was ist das, was Ela da trägt? Ist das von IKEA? Oder kann an das essen? Oder beides? Bei Elas Haaren hat KEINE Windmaschine irgendeine Chance. Die kannste hintern Airbus 380 stellen und nichts bewegt sich.

20:25 - Barbara Schöneberger klingt ein bisschen, als hätte sie die italienische ESC-Kandidatin verschluckt. Nupfen? Wird's bei Schöneberger eigentlich ein Junge oder ein Mädchen? Oder ein Conchita?

20.20 - Ohne Regen bei der Reeperbahnparty wäre ja gar nicht richtig Eurovision Song Contest. In Kopenhagen ist das Wetter übrigens auch nicht toller. Aber da ist ein Dach. Wortspiele, auf die wir hier heute zum Glück natürlich verzichten: Es geht um die Wurst. The Wiener takes it all. Österreich hat einen Bart. Obwohl Conchita Wurst ja schon der zweite Österreicher mit spektakulärem Bart ist.

20.15 - Herzlichen willkommen In Kopenhagen. Der Stadt, in der sich Männer mit echtem Bart künstliche Bärte umschnallen, um ihre Solidarität mit einem Mann mit echtem Bart zu demonstrieren. Verwirrend? Genau. Aber bevor um 21 Uhr das große Finale beginnt: Die Preshow aus Hamburg. Jo. Hamburg feiert, als hätten sie schon die Relegation überstanden.

20.00 - Die Spannung steigt - gleich geht's los. Hier schon mal die 26 Finalisten im Überblick.

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Imre Grimm/dpa

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