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Boulevard Der Linden-Taler ist Leipzigs süßestes Souvenir
Leipzig Boulevard Der Linden-Taler ist Leipzigs süßestes Souvenir
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15:41 19.05.2015
Süße Grüße aus Leipzig: die Erfinder des Leipziger Linden-Talers. Quelle: André Kempner

Ihr Name: Leipziger Linden-Taler.

Das 25 Gramm schwere Schokoladenstück kann sowohl ein Mitbringsel für Touristen sein als auch ein hochwertiges Geschenk für Einheimische. Als jüngstes essbares Leipzig-Souvenir ist es jedenfalls genauso ein Genuss wie die Stadt selbst: Wer die kräftige Vollmilchschokolade abgeschleckt hat, stößt auf eine köstliche Füllung aus Lindenblütenhonig-Sahne-Trüffel.

Zwei Herren waren es, die sich die süßen Grüße aus Leipzig ausdachten: Volker Stiehler (72), ehemaliger Verwaltungsdirektor des Gewandhauses, und Wilfried Opitz (73), Inhaber der Firma Pfeffi plus. Als Dritten im Bunde engagierten sie Tobias J. Weichert (48), Chef einer Handels- und Vertriebsagentur und Bruder des Landtagsabgeordneten Michael Weichert (59, Bündnis 90/Die Grünen).

An der Idee zu dem zart schmelzenden Souvenir tüftelten Stiehler und Opitz schon vor mehr als einem Jahr. Da Leipzig der Ort bei den Linden ist - der Bischof von Merseburg berichtete im Jahr 1015 als Geschichtsschreiber von einer Urbs Libzi, Stadt der Linden - war klar: Es sollte was mit einer Linde zu tun haben. Mühevolle Kleinarbeit war es dann, eine Schokoladenmanufaktur als Hersteller zu gewinnen. Hiesige Firmen taten sich schwer damit, also ging der Auftrag nach Rott am Inn. Die drei Herren investierten einen fünfstelligen Betrag, um die Geschenkverpackungen, die beiliegenden Heftchen mit Informationen zur Stadtgeschichte sowie Plakate zu finanzieren. Die handgeschöpften Schokoladentaler selbst werden je nach Nachfrage immer ganz frisch hergestellt.

Zu kaufen gibt es die zehn mal zehn Zentimeter große Geschenkpackung in einem guten Dutzend Geschäften, so im Thomasshop, im Leipzig-Laden Nr. 1, bei Oelsners in der Schillerstraße, im Kaffeehaus Riquet oder im Gewandhausshop Schirbel. Das süße Vergnügen in Goldfolie kostet 5,95 Euro und könnte künftig auch in Variationen auftauchen - zum Beispiel zum Leipziger Stadtjubiläum.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.09.2013

Kerstin Decker

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