Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 0 ° heiter
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Der Linden-Taler ist Leipzigs süßestes Souvenir

Der Linden-Taler ist Leipzigs süßestes Souvenir

Bestimmt zehnmal haben die drei Erfinder verkostet, in wöchentlichem Abstand, bis sie die Mischung endlich perfekt fanden. Nun ist die vielleicht größte Leipzig-Praline der Welt fertig und in einem Dutzend Geschäften erhältlich.

Voriger Artikel
Tobias Künzel und Steffen Lukas geben Karl Marx die Chance zum Comeback - als Musical
Nächster Artikel
Herr Llambi kann auch lachen

Süße Grüße aus Leipzig: die Erfinder des Leipziger Linden-Talers.

Quelle: André Kempner

Ihr Name: Leipziger Linden-Taler.

Das 25 Gramm schwere Schokoladenstück kann sowohl ein Mitbringsel für Touristen sein als auch ein hochwertiges Geschenk für Einheimische. Als jüngstes essbares Leipzig-Souvenir ist es jedenfalls genauso ein Genuss wie die Stadt selbst: Wer die kräftige Vollmilchschokolade abgeschleckt hat, stößt auf eine köstliche Füllung aus Lindenblütenhonig-Sahne-Trüffel.

Zwei Herren waren es, die sich die süßen Grüße aus Leipzig ausdachten: Volker Stiehler (72), ehemaliger Verwaltungsdirektor des Gewandhauses, und Wilfried Opitz (73), Inhaber der Firma Pfeffi plus. Als Dritten im Bunde engagierten sie Tobias J. Weichert (48), Chef einer Handels- und Vertriebsagentur und Bruder des Landtagsabgeordneten Michael Weichert (59, Bündnis 90/Die Grünen).

An der Idee zu dem zart schmelzenden Souvenir tüftelten Stiehler und Opitz schon vor mehr als einem Jahr. Da Leipzig der Ort bei den Linden ist - der Bischof von Merseburg berichtete im Jahr 1015 als Geschichtsschreiber von einer Urbs Libzi, Stadt der Linden - war klar: Es sollte was mit einer Linde zu tun haben. Mühevolle Kleinarbeit war es dann, eine Schokoladenmanufaktur als Hersteller zu gewinnen. Hiesige Firmen taten sich schwer damit, also ging der Auftrag nach Rott am Inn. Die drei Herren investierten einen fünfstelligen Betrag, um die Geschenkverpackungen, die beiliegenden Heftchen mit Informationen zur Stadtgeschichte sowie Plakate zu finanzieren. Die handgeschöpften Schokoladentaler selbst werden je nach Nachfrage immer ganz frisch hergestellt.

Zu kaufen gibt es die zehn mal zehn Zentimeter große Geschenkpackung in einem guten Dutzend Geschäften, so im Thomasshop, im Leipzig-Laden Nr. 1, bei Oelsners in der Schillerstraße, im Kaffeehaus Riquet oder im Gewandhausshop Schirbel. Das süße Vergnügen in Goldfolie kostet 5,95 Euro und könnte künftig auch in Variationen auftauchen - zum Beispiel zum Leipziger Stadtjubiläum.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.09.2013

Kerstin Decker

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Boulevard

Wie weiter nach der Grundschule? Unsere Übersicht aller Gymnasien, Oberschulen und Freien Schulen in Leipzig will Eltern bei der Auswahl der passenden Bildungseinrichtung für ihr Kind unterstützen. mehr

  • Leipziger Buchmesse

    Rückblick auf die LVZ-Autorenarena auf der Leipziger Buchmesse 2017. Alle Gespräche noch einmal ansehen! mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Titanic-Panorama im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

In einer sechsteiligen multimedialen Serie begeben wir uns auf einen Streifzug durch die letzten „Lost Places“ von Leipzig. Im zweiten Teil geht es in die ehemalige Maschinenfabrik vonn Philipp Swiderski. mehr

Ob zur Entspannung, in der Mittagspause oder zum Spaß mit Freunden. Auf unserer Spieleseite können Sie wählen zwischen Denksport-, Geschicklichkeits-, Such- und Sportspiele. Probieren Sie es aus im Spieleportal von LVZ.de. mehr