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Boulevard Die lange Nacht der Goldenen Henne: Aftershow-Party mit Currywurst
Leipzig Boulevard Die lange Nacht der Goldenen Henne: Aftershow-Party mit Currywurst
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17:28 14.10.2017
Johannes Oerding (links oben), Katarina Witt (rechts oben), Alexa Feser und Hans Siegel bei der Aftershow-Party. Quelle: Andre Kempner
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Leipzig

Vor der „Goldenen Henne“ ging es über den 170 Meter langen roten Teppich – und hinterher wurde auf einem blauen Teppich weitergefeiert bis früh um vier. Mit der Frage „Wo gibt’s hier was zu trinken?“ strömten die Gäste nach fast vier Stunden Stillsitzen an die Theken und Büffets - der Drang war groß, sich zu bewegen und zu verpflegen. Für die After-Show-Party war ein Teil der Messehalle Eins zu einer Art Panometer mit Tanzfläche und Discokugel verwandelt worden. Neben Preisträgern und Mitwirkenden, Ehrengästen und Sponsoren fielen sich zahlreiche Showstars von gestern, heute und morgen freudig in die Arme.

Nach der Verleihung der Goldenen Hennen am Freitag in Leipzig haben die Gäste hinterher auf der Aftershowparty gefeiert.

Zu den Ältesten gehörte Schauspieler Herbert Köfer (96), zu den jüngsten die Schweizerin Ana-Lisa Kohler (19). Nachdem sie als Youtuberin und Instagramerin erfolgreich ist, startet sie nun auch eine Karriere als Sängerin. „Das war unsere bisher größte Show, es war Hammer“, strahlte sie an der Seite ihrer beiden Tänzer.  Zu den attraktivsten Partygästen gehörte Eisprinzessin Katarina Witt (51), die nicht nur mit strahlendem Lächeln bezauberte, sondern auch mit einem aufregend dekolletierten Kleid von Designer Klaus Unrath.

Am Freitag, den 13. Oktober wurde in Leipzig die Goldene Henne verliehen.

„Bergdoktor“ Hans Sigl wurde immer wieder um Fotos und Selfies mit seiner „Henne“ gebeten. Es ist schon die zweite, die er mit nach Hause in die bayerischen Berge nehmen kann. Die erste, noch im alten Design, steht daheim im Regal „und wartet schon auf die neue“. Balladenkönigin Alexa Feser (37) war gut drauf und konnte die Feier genießen, obwohl sie in der Kategorie Musik leer ausgegangen war: Der Preis ging an die Kelly Family. „Ich saß neben den Kellys und habe ihnen vorausgesagt, dass sie gewinnen werden. Ich selbst hatte den Preis nicht auf der Rechnung, dafür sind die Kollegen schon viel länger am Start“, versicherte die Sängerin und Songwriterin. Die sechs Geschwister bekamen zunächst eine Trophäe für alle überreicht. „Aber wir müssen uns nicht streiten. Ich habe schon geklärt, dass wir jeder eine bekommen“, erzählte Angelo Kelly.

Kurz darauf war er im Gespräch mit Monika Ehrhardt-Lakomy, Erfinderin der „Traumzauberbaum“-Geschichten und Witwe von Reinhard Lakomy. Sie erzählte ihm eine Geschichte, über die er lachen musste: „Ich habe euch mal in der Berliner Wuhlheide gesehen, da warst du sechs Jahre alt und hattest keine Lust zu singen. Deine Geschwister haben geschimpft.“ Auf die Frage, welchen „tierischen“ Preis er neben Bambi und Henne noch vergeben würde, antwortete Sänger Johannes Oerding: „Ein Frettchen! Es steht für jemanden, der dynamisch ist. Die Abkürzung könnte ,Bronzener Fred‘ lauten.“

Für das leibliche Wohl standen auf der After-Show-Party 600 Portionen Currywurst bereit, dazu 2500 Liter Bier, 1200 Flaschen Sekt und 800 Flaschen Wein. Es gab geschmorte Rinderbacken und Roastbeef, Saibling und Rotbarsch, Maishähnchenbrust und Schokoküchlein.  Brunhilde Welzel (68) aus Trusetal  (Thüringen) und ihr Mann Siegfried Welzel (66) genossen die Party in vollen Zügen. Die beiden waren schon zum 13. Mal bei der „Goldenen Henne“ – und das am Freitag, dem 13.! „Die heute war mit eine der besten Shows, weil auch Helga Hahnemann sehr geehrt wurde“, freute sich die frühere Gastwirtin.

Nach jeder Gala legt die Rentnerin ein Erinnerungsalbum an, mit Zeitungsausschnitten und selbst gemachten Fotos. Sie hatte sich extra eine neue Speicherkarte für ihren Fotoapparat gekauft. „Heute geht es nicht mehr nach Hause“, meinte ihr Mann. Die Chance, dass die beiden auch nächstes Jahr nach Leipzig kommen, ist groß – die „Goldene Henne“ 2018 findet am 28. September 2018 wiederum auf der Neuen Messe statt. Wie es dann weitergeht, ist noch nicht hundertprozentig sicher. Dem Vernehmen nach stehen die Chancen aber gut, dass Leipzig auch in den Folgejahren Show-Schauplatz bleibt.

Kerstin Decker

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