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Boulevard Dinnershow-Premiere im Stadtbad: Erst hieß es "Hut auf", am Ende "Hut ab"
Leipzig Boulevard Dinnershow-Premiere im Stadtbad: Erst hieß es "Hut auf", am Ende "Hut ab"
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23:59 23.11.2014
Dinnershow-Gäste: Marko Mägde (Förderstiftung Stadtbad), Marc Zeimetz (LVDG), Schauspielerin Melanie Marschke, Kanuten-Ehepaar Jan und Mandy Benzien, Radiomoderatoren Friederike Holzapfel und Roman Knoblauch, Brisant-Moderatorin Kamilla Senjo (v.l.) Quelle: André Kempner
Leipzig

Als Chef der Förderstiftung Leipziger Stadtbad und Freund von Conferencier Alf Mahlo genoss er nicht nur das Programm "Manche mögen's weiß", sondern vor allem auch das Ambiente: "Etwas Besseres kann einem alten Gebäude gar nicht passieren, als dass es in Nutzung ist."

Slalomkanutin Mandy Benzien beeindruckte das sportliche Können der Artisten: "Ich weiß, was dahintersteckt, wenn man in der Waagerechten an der Stange hängt." Ihr Mann Jan Benzien, ebenfalls Kanute, hielt bei der Rad-Balance des Franzosen Albert Micheletty in sechs Metern Höhe die Luft an: "Ich bin gespannt, ob der Artist das in jeder Vorstellung steht." Schauspielerin Melanie Marschke verlebte mit Freundin Tuula Misfeld "einen super Abend": "Die Nummer mit den blitzschnellen Kleiderwechseln und auch den Flaschentrick fand ich großartig. Aber auch die Artistik war genial - eine Kunstform, die die Menschen in ihren Bann zieht. Das funktioniert heute und das hätte auch schon vor 100 Jahren auf dem Marktplatz funktioniert."

Leipzig. Ein weißer Hut lag für jeden Premierengast bereit. Die einen setzten ihn kichernd auf, manche setzten ihn den ganzen Abend nicht mehr ab, und viele meinten am Ende der Dinnershow im Leipziger Stadtbad: "Hut ab!" Die weiteste Anreise zur Premiere hatte Dirk Thärichen: Er flog aus Barcelona ein, wo er eine Vorlesung an einer privaten Hochschule gehalten hatte.
Radio-Leipzig-Moderator Roman Knoblauch fühlte sich sehr gut und sehr kurzweilig unterhalten. Er genoss die Show mit Tochter Marie (16), der es ebenfalls sehr gut gefiel. Radio-PSR-Moderatorin Friederike Holzapfel kam mit Mutter Angelika Lippold, bedankte sich damit bei ihr fürs häufige Kinderhüten. Und stellte fest: "Die Ente meiner Mama ist schwer zu toppen, aber diese hier kam dicht ran!"

ARD-Brisant-Moderatorin Kamilla Senjo hatte ihre Schwester an ihrer Seite. "Der ganze Abend war ein Highlight. Ich will hier gar nicht mehr weg. Vor allem von der romantischen Atmosphäre im Stadtbad bin ich beeindruckt. Die Künstler waren alle super, die hätten vier- bis fünfmal auftreten können. Die Leute sind in dieser Jahreszeit ausgehungert nach Geselligkeit und Herzlichkeit. Hier war es ein bisschen wie im Wunderland - ich bin verzaubert."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 24.11.2014

Kerstin Decker

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