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Boulevard Erstes Stelldichein auf der Galopprennbahn Scheibenholz
Leipzig Boulevard Erstes Stelldichein auf der Galopprennbahn Scheibenholz
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16:51 29.05.2018
Erfolgreiches Casting - die Juroren Radiomoderatorin Diana Schell, Modedesignerin Susanne Zaspel und Jürgen Zielinski, Intendant Theater der Jungen Welt (v.l.) und die Modelkandidaten aus Leipzig Quelle: Regina Katzer
Leipzig

Aufregende Kleider, elegante Hüte und ein bisschen Prominenz: Die Galopprennbahn Scheibenholz lädt am 3. Juni zum Moderenntag. Sonntägliche Premiere feiert dabei die Fashionshow unter dem Motto „Hut ab – Chapeau!“, für die junge Studenten der Leipziger Modeschule Vitruvius und der Designschule extravagante Kopfbedeckungen kreiert haben. Am vergangenen Mittwoch gab es bereits ein erstes Stelldichein im Stall: Zum Modelcasting zwischen Strohballen und einem Hauch von Ascot-Flair erschienen 20 sympathische Leipzigerinnen, die sich auf einem Laufsteg vorstellten.

Leipzigerinnen auf dem Catwalk

Unter den Augen von Modedesignerin Susanne Zaspel, Radiomoderatorin Diana Schell und Intendant Jürgen Zielinski vom Theater der Jungen Welt legten sie einen Gang vor, der auch bei den anwesenden Medienleuten für Begeisterung sorgte. Fast ganz in Schwarz und mit roten High-Heels präsentierte sich Kasia Lehmann (33) mit flotten Schritten. Das lange, blonde Haar hatte die zweifache Mutter zu einem Pferdeschwanz gebunden. „Das war mein erstes Mal – ich habe noch nie auf einem Laufsteg gestanden“, erzählte die Stylistin und lacht. Die gebürtige Polin beschäftigt sich auch beruflich mit Mode: Sie berät Frauen in Sachen Ernährung, Shopping und Lifestyle.

Zum Modelcasting in den Stallungen der Rennbahn erschienen 20 Leipzigerinnen. Gute Chancen, am Moderenntag dabei zu sein, hat Stylistin Kasia (ganz re., 33). Quelle: Regina Katzer

Die 1000. Braut auf der Mattscheibe

Ramona Kämmerer aus Aschersleben ist derzeit der glücklichste Mensch auf Erden. Die 37-jährige gelernte Backwarenfachverkäuferin aus Sachsen-Anhalt hat beim Dresdner Brautausstatter Uwe Herrmann (52) das Traumkleid für die Hochzeit gefunden. Zu sehen gab es ihre bewegende und zutiefst emotionale Geschichte am gestrigen Freitagnachmittag in der TV-Sendung „Zwischen Tüll und Tränen“. Sieben Monate nach der Geburt ihrer Tochter bekam sie im Sommer 2015 die Diagnose Krebs. Eine harte und ungewisse Zeit begann für sie und ihre ganze Familie. Genau ein Jahr später, am 24. Juli 2016, macht der künftige Ehemann Yven (33) seiner Liebsten auf dem Rappbodestausee in einem Boot einen Heiratsantrag. „Ich möchte immer für dich da sein – 24 Stunden, sieben Tage die Woche“, erinnerte sich die Braut in spe beim Pressetermin in Leipzig, wo die TV-Produktionsfirma ihren Sitz hat. Ramona erschien im cremefarbenen Kleid „Emma“ aus Herrmanns Modegeschäft in der sächsischen Landeshauptstadt. Das Ja-Wort gibt sich das Paar, das sich Flughafen Magdeburg-Cochstedt bei der Arbeit kennenlernte, am 18. August 2018 in der Schlosskapelle Ballenstedt im Harz.

Die 1.000 Braut: Ramona Kämmerer (37) aus Aschersleben und Brautausstatter Uwe Herrmann (52) aus Dresden beim Fotoshooting in Leipzig Quelle: Regina Katzer

Wasser marsch!

Im Jahr 2009 hob der Förderverein Völkerschlachtdenkmal den sogenannten Stifterbrief aus der Taufe. Mit den eingenommenen Geldern wird die Sanierung der Außenanlagen gefördert. Nach der Fertigstellung der Haupttreppe zum Eingangsplateau steht jetzt noch die Renovierung des Wasserbeckens vorm Monument auf dem Plan – Kostenpunkt: 2,4 Millionen Euro. Vor Kurzem fand die bereits 14. Stifterbrief-Übergabe für das kostspielige Nass statt. Die vier Enkelkinder von Gustav Albert Pocher (1852 – 1932) aus Leipzig wurden bereits zum sechsten Male als Förderer ausgezeichnet: „Wir freuen uns, in Fortführung familiärer Tradition, hierbei mithelfen zu dürfen“, sagte Bernhard Pocher aus Güstrow, stellvertretend für seine Brüder Dieter, Hans und Wolfgang.

Erinnerungsfoto für den sechsfachen Stifterbrief-Erwerber Dr. Bernhard Pocher mit Frau Anett und Tochter Anna. Quelle: Armin Kühne

Von Regina Katzer

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