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Boulevard Fack ju Göhte: Riesenauflauf für Elyas M’Barek in Leipzig
Leipzig Boulevard Fack ju Göhte: Riesenauflauf für Elyas M’Barek in Leipzig
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09:51 12.09.2015
Bejubelter Empfang für Regisseur Bora Dagtekin (links), Jella Haase alias Chantal und Superlehrer Zeki Müller, gespielt von Elyas M’Barek.  Quelle: André Kempner
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Leipzig

Kreischende Mädchen, deren Worte kaum noch zu verstehen sind, erhitzte Gesichter, zerzauste Haare: Rund tausend Teenager stürzten sich am Freitagnachmittag in den Nahkampf um Elyas M’Barek. Der 33-jährige Publikumsliebling stellte im Leipziger Kino Cinestar den zweiten Teil seines Kassenhits „Fack ju Göhte“ persönlich vor. Der Streifen ist am Donnerstag angelaufen, wurde schon am ersten Tag von 400.000 Zuschauern gestürmt und legte damit den zweitbesten Kinostart aller Zeiten eines deutschen Kinofilms hin. „Unfassbar“, freut sich der Hauptheld, der den coolen Lehrer Zeki Müller spielt.

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Begeisterte Fans freuen sich über Autogramme und Selfies.

Handys, Autogrammkarten, Fotos und jede Menge Selfiesticks reckten sich dem Schauspieler in Leipzig entgegen. Er kam eine halbe Stunde verspätet aus Berlin, in Begleitung von Regisseur Bora Dagtekin und Schauspielerin Jella Haase – Darstellerin der kessen Schülerin Chantal. „Aaaaah, ich könnte schreien, bin voll aufgeregt, weil ich ihn gleich live sehe und seine Stimme höre“, sprudelte es aus der 13-jährigen Jessica Thomas von der Oberschule Markranstädt heraus. „Das wird das beste Wochenerlebnis!“ Drei Stunden hatten sie und ihre Freundin gewartet, sich inzwischen mit anderen Mädchen in der Menge angefreundet. Schon vor einer Woche war das Kino ausverkauft, drei Vorstellungen von „Fack ju Göhte“ liefen allein Freitagnachmittag parallel. „Schnucklig, Bombe, der Knaller, sweet, mehr als hot“ – mit diesen Attributen beschreiben die Mädchen Elyas M’Barek. Ein Lehrer, wie ihn alle gern hätten, cool und lustig und obendrein sexy aussehend.

„Toll, dass wir hier so empfangen werden“, bedankte sich der Star bei seinen Fans. Sie kamen aus Leipzig, Zwenkau, Altenburg oder Mittweida. Einige waren mit dem Schulrucksack auf dem Rücken direkt nach dem Unterricht ins Kino gefahren, so wie Arvid, Edgar, Moritz, Felix, Hanna-Sophie, Amelie und Rosalie aus der Montessorischule in Grünau. Die sieben Siebtklässler erzählten, dass sie aber auch selbst einen coolen Lehrer haben, ihren Klassenlehrer.

Der zweite Teil von „Fack ju Göhte“ sei wieder sehr witzig, sehr abgefahren und noch ein mehr actiongeladen, versprach der Hauptdarsteller seinen Fans im größten Kinosaal 8. Dessen Aufgänge links und rechts wurden vorübergehend auch von Fans aus den anderen Sälen in Beschlag genommen Auf den Zwischenruf „Willst du mich heiraten?“ einer Verehrerin – sie stellte sich als Elisabeth, 17 Jahre alt, vor – antwortete der Mädchenschwarm: „Ich würde alle gern heiraten, aber es sind zu viele, das wird zu teuer. Vielleicht, wenn wir den fünften Teil gedreht haben.“

Nach dem Kinobesuch in Leipzig ging es für Elyas M’Barek und seine Kollegen weiter nach Dresden, wo sie am Abend erwartet wurden.

Von Kerstin Decker

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