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Boulevard Film-Drehort Leipzig: Bettina Zimmermann bringt Action ins Völkerschlachtdenkmal
Leipzig Boulevard Film-Drehort Leipzig: Bettina Zimmermann bringt Action ins Völkerschlachtdenkmal
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16:38 25.07.2011
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. Kulisse: Das Völkerschlachtdenkmal, in dem gleich zu Beginn der Dreharbeiten zwei Mal ein Stuntman abstürzt – am Seil gesichert, als Teil einer Schlüsselszene . „Für uns hätte man es nicht besser bauen können, es ist sehr imposant“, sagt Zimmermann über das Leipziger Wahrzeichen.

68 Meter geht es in die Tiefe, von der Kuppel bis zur Grabplatte. Zwei Mal muss der Stuntman ran, dann sind die verschiedenen Einstellungen des Falls im Völkerschlachtdenkmal im Kasten. Im dritten Teil der historisch-mystischen Fernsehfilmreihe jagt Hauptdarstellerin Bettina Zimmermann mit Film-Ehemann Kai Wiesinger das seit 1945 verschollene Bernsteinzimmer und findet entscheidende Hinweise im Leipziger Monument, für die Wiesinger an einem morschen Seil zu den lebensgroßen Relief-Reitern in der Kuppel klettert – bis das Seil reißt. „Das ist der aufwendigste Stunt, den wir für die Reihe gemacht haben“, sagt Produzent Stefan Raiser.

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Dafür ist Europas größtes Denkmal am Montag komplett für Touristen gesperrt. An den vier Folgetagen müsse man nachts drehen, um den Besucherstrom nicht zu sehr zu beeinflussen, so Raiser. „In Leipzig ist man da aber aufgeschlossen, die Leute freuen sich, dass wir da sind.“

"Völkerschlachtdenkmal ist besonders schön"

Bettina Zimmermann, die bis zum Drehtag nur den Leipziger Hauptbahnhof von einer Durchreise kannte, ist begeistert: „Ich reise ja viel in Deutschland rum, aber das Völkerschlachtdenkmal ist besonders schön. Ich habe es bisher nur auf Bildern gesehen und es hat mich überwältigt, als ich hier ankam.“ Am Montag spielt die Szenerie zwar auf dem Boden der Kuppelhalle, den Blick über Leipzig will sich die 36-Jährige aber nicht entgehen lassen: „Ich werde auch jeden Fall noch nach oben fahren und mir das ansehen.“

Das Genre des effektlastigen Abenteuerfilms, das in den USA mit Filmen wie „Das Vermächtnis der Tempelritter“ schon lange kommerziell erfolgreich ist, sei hierzulande ganz neu, erzählt Zimmermann. Und habe Unterhaltungs-Potential: „Bei so einer Schnitzeljagd kommt das Kind in uns raus. Da war man doch schon früher neugierig, welche Schätze sich zum Beispiel in den Kisten auf Omas Dachboden verbergen.“

Leipzig als geschichtsträchtiger Drehort „spannend“

Darstellerin Annika Blendl, die im Film die Enkelin von Bernsteinzimmer-Verstecker Albert Einstein spielt, ist ebenso von Leipzig überzeugt: „Ich habe hier schon einen Tatort mit Peter Sodann gedreht und komme wirklich gern her. Für die Drehtage jetzt habe ich sogar meine Eltern eingeladen, wir wollen uns zusammen das Bildermuseum anschauen.“

Glücklich über den Schauplatz ist auch Regisseur Florian Baxmeyer. „Ich finde es sehr spannend an so einem geschichtsträchtigen Ort zu drehen“, sagt der dreimalige Oscar-Nominierte. Die derzeitigen Bauarbeiten am Völkerschlachtdenkmal seien für den Dreh nicht hinderlich, ganz im Gegenteil: „Dadurch ist die Kuppel momentan offen, was uns überhaupt erst ermöglicht, diese furiose Actionsequenz zu filmen.“ Die Szene werde am Ende 15 bis 20 Minuten lang sein, 110 Minuten wird der Film insgesamt haben.

Schon am Sonntag ist die 110-köpfige Crew mit 20 Transportern angereist, eine Tonne Kabel wurden seitdem verlegt. Das fünf Millionen Euro teure Fernsehprojekt wird an 41 Tagen gedreht und als eines der Flaggschiffe von RTL im kommenden Jahr ausgestrahlt. „Bis dahin“, scherzt Produzent Raiser, „wird das Bernsteinzimmer hoffentlich nicht gefunden – denn nur wir wissen momentan, wo es sich befindet“.

Tobias Ossyra

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