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Boulevard Filmhund Hugo spielt erste tierische Dauerrolle bei "In aller Freundschaft"
Leipzig Boulevard Filmhund Hugo spielt erste tierische Dauerrolle bei "In aller Freundschaft"
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10:00 29.10.2011
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. Wenn der Vierbeiner zum Dreh kommt, hat er wie jeder Schauspieler seine Rolle gelernt.

Ein Hund bringt frischen Wind ins Leben, auch in die ARD-Klinikserie „In aller Freundschaft". Zum ersten Mal seit 13 Jahren spielt ein Tier eine Dauerrolle. Der Kollege auf vier Pfoten ist mit seinen sechs Jahren längst Vollprofi, denn er ist am Filmset groß geworden. „Onkel Tom vom Mahdenwald" hat schon als Welpe gezeigt, dass Star-Qualitäten in ihm stecken. „Er hat sofort herausbekommen, dass er am Set im Mittelpunkt steht, und das mögen Hunde", lacht seine Besitzerin und Trainerin Renate Hiltl. Inzwischen besitzt er sogar eine Autogrammkarte.

In der Arztserie heißt der vierbeinige Entertainer nicht Onkel Tom, sondern Hugo. Er hört aber auch auf Kalle, denn er ist Titelheld der ZDF-Serie „Da kommt Kalle". Im Dezember erobert er die Kinoleinwand – für „Rubbeldiekatz" wurde der begehrte Filmhund im Sommer zum Drehen nach Mallorca eingeflogen. Auch mit Veronica Ferres stand er schon vor der Kamera, für „Das Leben danach". Im November ist er für die Soko Stuttgart gebucht.

„Für mich war es eine Ehre, als die Anfrage von „In aller Freundschaft kam", erzählt Tiertrainerin Hiltl. „Ich mag diese Serie und gucke immer, wenn ich kann." Die 47-Jährige wohnt in der Nähe von München in einer Villa mit 6000 Quadratmetern Grundstück und vielen Tieren, vor allem Hunden. Seit 32 Jahren trainiert sie Tiere fürs Filmgeschäft: „Aber noch nie war ich an einem Set, wo es so viele tierliebe Schauspieler gibt, und das ist nicht gelogen", freut sie sich. Viele Stammschauspieler der Klinikserie – Andrea Kathrin Loewig, Hedrikje Fitz, Uta Schorn, Jutta Kammann, Michael Trischan, Maren Gilzer – sind oder waren stolze Hundebesitzer und haben ihren neuen Kollegen gleich ins Herz geschlossen.

Neuerdings kann der Klinikdirektor auch mal lachen, und das liegt an Hugo: Ein Parson-Russell-Terrier ist neuer Star der ARD-Arztserie „In aller Freundschaft". Wenn der Vierbeiner zum Dreh kommt, hat er wie jeder Schauspieler seine Rolle gelernt.

„Ein putziges Kerlchen. Es macht Spaß, mit dem Hund zu drehen. Er macht einen heiter, wir lachen viel", erzählt Dieter Bellmann. Ihm, dem strengen Klinikchef Professor Simoni, ist der Hund laut Drehbuch zugelaufen. Eigentlich wollte er ihn ins Tierheim schaffen, brachte es aber nicht fertig. Zumal auch seine Serienpartnerin Oberschwester Ingrid das knuffige Kerlchen auf Anhieb ins Herz schließt. So darf Hugo bleiben. Und der Spaß mit ihm ist keineswegs nur gespielt: „Hugo wurde bei uns mit offenen Armen aufgenommen", bestätigt Schauspielerin Jutta Kammann. „Ich habe mit ihm gespielt und getobt, und er gab mir ein Bussi. Zu meinem großen Leidwesen darf ich nicht so viel mit ihm schmusen, wie ich möchte, und ihm nur dann Leckerlis geben, wenn ich mit ihm drehe."

Denn der Hund soll auf seine Trainer fixiert bleiben. Jede Szene muss Onkel Tom zu Hause üben. Mit Leckerlis wird ihm klar gemacht, was er tun soll – zum Beispiel einen Schlüssel klauen und am Ledermäppchen rumkauen. Einmal sollte er Sauerkraut fressen, das hat bestens geklappt. Bei seinem Einstieg in die Arztserie musste er seinen Kopf aus dem Hundehalsband befreien und ausreißen – das macht er zum Leidwesen seiner Besitzerin seitdem ständig. Zum Set kommt Hugo stets gut vorbereitet, meist ist die Szene beim zweiten Mal im Kasten. Honorar gibt’s für ihn – beziehungsweise für Frauchen – natürlich auch, „aber er kriegt kein Taschengeld", lacht Renate Hiltl.

Kerstin Decker

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