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Boulevard Finale für Leipzig-"Tatort": mehr als 10 Millionen Zuschauer am TV - Abschied ohne Reue?
Leipzig Boulevard Finale für Leipzig-"Tatort": mehr als 10 Millionen Zuschauer am TV - Abschied ohne Reue?
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10:13 27.04.2015
Das «Tatort»-Team Leipzig hat sich mit einer überraschenden Folge verabschiedet. Quelle: dpa
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Leipzig

Der MDR hat die Leipziger Kommissare in Rente geschickt.

Besonders Thomalla bedauerte das Ende häufiger, sie hätte gerne weitergemacht. Das Fernsehpublikum gab dem Leipziger Schlussakt aber einen würdigen Rahmen: 10,06 Millionen Zuschauer sahen die Geschichte um eine Kindesentführung und ihre Folgen. Der Marktanteil betrug 28,3 Prozent. Selbst beim jüngeren Publikum zwischen 14 und 49 Jahren, das sonst vom Privat-TV favorisiert wird, lag er bei beachtlichen 25,2 Prozent.

Der finale Fall der Ermittler Eva Saalfeld (Thomalla) und Andreas Keppler (Wuttke) hatte vorab durchaus gute Kritiken erhalten. Und auch wenn schnell klar war, dass den Abschiedsfilm so einige gestörte Menschen prägen würden, waren die Zuschauer anfangs noch ganz wohlwollend. „Leipzig kann also auch gut!?!“, fragte Phillip Rombach (@Rombach). Und Twitterer @mdeimann befand: „Dieser #Tatort verfolgt die Politik der maximalen Irritation. Bislang geht das Konzept auf.“

Doch je länger Saalfeld und Keppler wegen einer Kindesentführung gegen ein psychopathisches Ehepaar ermittelten, desto ratloser wurde das Fernsehpublikum. Und am Ende urteilten nicht wenige so wie Mia Wallace (@jungundpleite): „Das war einfach nur krank.“

Der Leipziger „Tatort“ zählte in seinen sieben Jahren mit Thomalla und Wuttke nie zu den absoluten Publikumslieblingen - trotz ordentlicher Quoten. 2016 probiert der MDR einen Neustart des Sachsen-„Tatorts“. Ein Team aus den jüngeren Schauspielerinnen Karin Hanczewski, Alwara Höfels und Jella Haase wird in der sächsischen Landeshauptstadt Dresden ermitteln. Mit Blick darauf kommentierte Twitterer @salvaDDor den Leipziger Ausstand so: „Das Beste an diesem #Tatort - Der neue aus Dresden kann auf keinen Fall noch schlechter werden.“

LVZ-Fernsehkritiker

Norbert Wehrstedt

hatte allerdings einen etwas anderen Blick auf die Dinge. Hier die Kritik lesen.

LVZ

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