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Boulevard Glitzernde Träume: Sängerin Nea will mit Discosound den Pophimmel erobern
Leipzig Boulevard Glitzernde Träume: Sängerin Nea will mit Discosound den Pophimmel erobern
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17:37 26.05.2016
Glitzer muss sein: Die Wahlleipzigerin Nea hat sich dem Achtziger-Jahre-Sound verschrieben. Quelle: Wolfgang Zeyen
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Leipzig

Sängerin Nea (35), mit bürgerlichem Namen Sylvia Martens, hat Großes vor: Sie will von Leipzig aus den Pophimmel stürmen. Im Studio 3 am Listplatz stellte sie jetzt ihr erstes Album „Face to Face“ vor. Wie sich das im Stil der 1980er-Jahre gehört, mit Glitzeroutfit, gekreppten Haaren, Sonnenbrille und mit zwei Tänzerinnen in glänzenden Kostümen. Die mutige Newcomerin hat sich dem Italopop der Achtziger verschrieben. Vor allem Leute zwischen 40 und 60, die diesen Sound aus ihrer Jugend in guter Erinnerung haben, will sie erreichen. „Ich bin so aufgeregt, es ist ein Experiment. Keiner weiß, wie das in Deutschland aufgenommen wird“, sagte die gebürtige Greizerin auf ihrer Album Release Party. Unterstützt wurde sie dabei von ihrer Freundin, Radio-PSR-Moderatorin Diana Schell. Als Gäste waren im Publikum: Topmodel und Dschungelcamp-Kandidatin Sara Kulka aus Taucha, Model Christiane Schleicher aus Dresden, Radiomoderator und DJ George Zampounidis aus Berlin, Musikproduzent Marc Reason aus Hannover, das Double-Duo Modern Talking Reloaded aus Plauen.

Radiomoderator und DJ George Zampounidis (links), Neas Ehemann Karsten Kehr. Quelle: Wolfgang Zeyen

Von der Idee über das Schreiben der Texte bis hin zur fertigen Doppel-CD vergingen 18 Monate. Zwischendurch zog die Sängerin nicht nur von Greiz nach Leipzig, sondern wechselte auch die Musikrichtung: Früher war sie als Schlagersängerin Sylvia Martens in Festzelten und auf Stadtfesten unterwegs, nun legte sie sich einen Künstlernamen zu und wechselte zum Pop. Immer an ihrer Seite: Ehemann Karsten Kehr, ein Journalist, mit dem sie intensiv am Projekt Nea arbeitet. Die Thüringerin hat Zahnarzthelferin gelernt, in Rock- und Popbands sowie als Studiosängerin gearbeitet und fünf Jahre an der Musikakademie Wiesbaden studiert.

Doch die Wahlleipzigerin will nicht nur Liebe und Leichtigkeit auf die Bühne bringen. Sie thematisiert auch schwergewichtige Themen wie häusliche Gewalt, Magersucht, Schönheitswahn oder Schattenkinder, die im Schatten ihrer behinderten Geschwister stehen. Dabei arbeitet sie eigene traumatische Erfahrungen mit ihrem gewalttätigen Stiefvater auf, die bei ihr zur Magersucht führten.

Moderatorin Diana Schell im Look der Achtziger. Quelle: Wolfgang Zeyen

Auch wenn der Sound der Achtziger derzeit weder bei Radiosendern noch bei Konzertveranstaltern ein Hype ist – Nea lässt sich davon nicht entmutigen. Kaum ist das erste Album veröffentlicht, macht sie sich bereits Gedanken über neue Titel für ein zweites Album. Eine Tour ist geplant. „Die Fans singen und tanzen auf meinen Konzerten mit. Warum soll sich der Musikgeschmack wandeln, nur weil man ein paar Jahre älter wurde?“, gibt sie dem Discopop gute Chancen für einen Neustart im Rampenlicht.

Von Kerstin Decker

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