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Boulevard Gold und Platin – Leipziger Musikproduzent arbeitet erfolgreich für Sänger Joris
Leipzig Boulevard Gold und Platin – Leipziger Musikproduzent arbeitet erfolgreich für Sänger Joris
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11:12 11.09.2017
Maximilian Hesselbarth mit „Gold“ und „Platin“ in seinem Studio im Hupfeld-Center. Quelle: André Kempner
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Leipzig.

Der große Erfolg des deutschsprachigen Nachwuchs-Sängers Joris geht unter anderem auf einen Leipziger zurück. Musikproduzent und Songwriter Maximilian Hesselbarth, erst 25 Jahre jung, hat an seiner Studio-Wand schon sage und schreibe zwei Goldene (für 100 000 verkaufte Alben und 200 000 Singles) und eine Platin-Auszeichnung (400 000 Singles) hängen. Die hat er für das Album „Hoffnungslos Hoffnungsvoll“ und die Single „Herz über Kopf“ von Joris erhalten. „Wir haben den Song zu dritt in meiner WG-Küche geschrieben“, erzählt Max. Der Sohn zweier Leipziger Berufsmusiker hat bis vor einem Jahr an der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim studiert, zusammen mit Joris Ramon Buchholz und Niko Stegmiller. Nur einen Abend und die Hälfte des nächsten Tages saßen die Drei an dem Song, „dann war das Ding fertig“. Kein schlechter Karrierestart für den Leipziger!

Der ehemalige Waldorf-Schüler, der Klavier und klassisches Schlagwerk gelernt hat, meidet das Rampenlicht. Er fühlt sich wohler im stillen Kämmerlein im Jadeturm-Studio im Hupfeld-Center. Sänger Joris geht gelegentlich dort aus und ein, denn die drei Freunde haben auch beim neuen Album des Künstlers wieder zusammengearbeitet. Einige Male im Monat verlässt Maximilian Hesselbarth (Künstlername: Max Nelson) den Leipziger Westen und fährt zu Songwriting-Sessions nach Berlin oder auch mal nach London. Mittlerweile ist er beim Musikverlag Sony/ATV und dem Berliner Label Diamond unter Vertrag, wo er sich auf elektronische Musik spezialisiert und für Newcomer-DJs wie den Engländer James Carter produziert. Außerdem remixt er Songs unter anderem für Lea oder Johannes Oerding.

Goldene Schallplatten in der Musikstadt Leipzig können außerdem die Prinzen, Sänger Kai Niemann („Im Osten“) und Musikproduzent Ronny Rockstroh (Album „Herzbewohner“ von Kerstin Ott) vorweisen. Vor wenigen Jahren wurde zusätzlich noch die Kategorie „Diamond“ eingeführt, für 750 000 verkaufte Alben oder eine Million Singles.

Von Kerstin Decker

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