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Boulevard Größter Auftritt für Friedemann Petter: Leipziger Sänger kämpft um Einzug ins Finale
Leipzig Boulevard Größter Auftritt für Friedemann Petter: Leipziger Sänger kämpft um Einzug ins Finale
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15:43 09.12.2016
Am Sonntag singt Friedemann Petter in Berlin-Adlershof live um den Finaleinzug. Quelle: ProSieben/SAT.1/Bernd Jaworek
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Leipzig

Es wird der größte Auftritt seiner noch jungen Laufbahn als Sänger: Friedemann Petter (27), Gesangsstudent in Leipzig, steht am Sonntag im Halbfinale von „The Voice of Germany“. Die Musikshow wird bei Sat.1 ausgestrahlt. Zwölf Talente bewerben sich um einen der vier Plätze fürs große Finale am 18. Dezember. Insgesamt drei Bewerber aus Leipzig waren in der aktuellen Staffel dabei, zwei sind bereits ausgeschieden. „Ich fang’ schon an, ein bisschen nervös zu schlafen“, erzählte der Leipziger am Freitag am Telefon. Seit Anfang der Woche ist er in Berlin-Adlershof, wo die Proben für die große Liveshow laufen. „Wir proben mit der Band, drehen Videomaterial, machen Fotoshootings und probieren Outfits“, beschreibt der gebürtige Hildesheimer seinen Tagesablauf.

Die große Liveshow steigt in Berlin-Adlershof. Quelle: ProSieben SAT.1/Richard Hübner

Fürs Halbfinale hat sich Friedemann Petter den Song „Bye, bye“ von Cro selbst ausgesucht. „Ich liebe diesen Song, er passt 1:1 auf mein Leben. Aber mittlerweile hoffe ich auch, dass ich mir damit nicht selbst einen Strick gedreht habe. Denn Cro rappt, und wenn ich in einer Castingshow immer nur auf einem Ton singe, könnte das auch nach hinten losgehen. Ich hoffe, die Leute rufen trotzdem für den Titel an, weil sie sich damit genauso identifizieren können wie ich.“ Friedemann kennt seine Konkurrenten aus dem Team von Yvonne Catterfeld und schätzt sie sehr. Nun liegt es am Publikum, wer die meisten Anrufer hinter sich vereint, denn: „Gesanglich sind wir nicht vergleichbar, wir könnten unterschiedlicher nicht sein – und jeder hat seine Stärken!““

In Leipzig ist der Swing-Jazz-Fan gelegentlich in Jazzkellern wie dem Telegraph oder dem Tonelli’s anzutreffen. Er hat eine A-cappella-Gruppe gegründet, die aber noch keine festen Auftritte hat. Bevor er nach Leipzig kam, sang er in Chören und stand dabei als Bass eher im Hintergrund. „Als eine Bigband einen Sänger suchte, bin ich da reingepoltert. Und es macht mir richtig Bock“, erzählt der Student. Am meisten steht er auf alte Bigband-Größen aus Amerika wie Nat King Cole: „Ich liebe diese Musik und werde sie auch weiterhin singen.“ Sollte am Sonntag bei „The Voice of Germany“ für ihn Schluss sein, kann Friedemann Petter dennoch sehr stolz auf sich sein: Dann hat er es unter die besten Zwölf von 7000 Kandidaten geschafft. Und auf dem Weg dahin bei Soulstar Alicia Keys in London „Nachhilfeunterricht“ der begehrtesten Art erhalten.

Von Kerstin Decker

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