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Boulevard Handball-Bundesligist SC DHfK erhält die "Leipziger Lerche"
Leipzig Boulevard Handball-Bundesligist SC DHfK erhält die "Leipziger Lerche"
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23:42 26.01.2018
Karsten Günther (l.) erhält die Leipziger Lerche stellvertretend für die Handballer des SC DHfK Leipzig. Quelle: Armin Kühne
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Leipzig

Pausen scheint der Mann nicht zu kennen. Gerade erst hat Karsten Günther – ja, das kann man so sagen – den ersten Preis für sein Lebenswerk eingeheimst, die Leipziger Lerche bekommen, da schießt er schon das nächste Ziel in den Nachthimmel hinaus. „Wenn wir weiter gemeinsam die Kräfte bündeln“, sagt er, „können wir 2019 den nächsten Erfolg mit einem großen Leipziger Touch einfahren“. Im nächsten Jahr findet hierzulande die Handball-WM statt.

Zurück ins Hier und jetzt. Die Auszeichnung, die am Freitag in der Kuppel der Leipziger Volkszeitung verliehen wurde, ist nicht ein Preis, mit dem sportliches Engagement und Erreichtes per se gewürdigt wird. Es ist ein Preis, der an jene vergeben wird, die sich dem Ansehen Leipzigs in der Öffentlichkeit besonders verdient gemacht haben. Und zwar über den Tellerrand Tieflandsbucht hinaus. Die Jury, die das entscheidet, besteht zwar aus Leipzigern, die aber nicht mehr in der Stadt wohnen und so die tatsächliche Strahlkraft außerorts wahrnehmen können. Bereits das 13. Mal wurde der Preis des Vereins Gemeinsam für Leipzig gestern verliehen. Nach RB Leipzig bereits zum zweiten Mal an eine Sportmannschaft.

Eine, die mehr ist als ein Club. So hat es Laudator Hagen Boßdorf gestern auf dem Neujahrsempfang gesagt. Ein Verein, der sich einer gesellschaftlichen Verantwortung in der Stadt bewusst ist. Einer, der eine Vision hat. In persona Karsten Günther. „Wenn diesen Mann mal eine Idee erfasst hat, ist er davon nicht mehr abzubringen“, beschreibt der langjährige ARD-Journalist Boßdorf den Schwarzschopf.

In der WG, als er 23 Jahre jung war, brachte Günther beim Bier die Idee auf den Tisch, den Leipziger Männerhandball wiederzubeleben. Matthias Albrecht (mittlerweile Nachwuchskoordinator), Ulrich Streitenberger (Sponsoring) und Uwe Kirchhoff (Geschäftsstellenleiter) saßen damals mit in der Runde. Und sind noch immer Teil des Projektes. Das hat Günther, nunmehr 36, nicht vergessen. „Damals haben wir einfach was Buntes auf Zettel geschrieben. Aber am Ende des Tages hat es gut hingehauen“, sagt er.

In der Tat. Im elften Jahr nach der Wiederbelebung der großen Leipziger Handballtradition ist der SC DHfK Bundesligist. Aus einem Sponsor sind 220 geworden. „Der VIP-Raum ist ein pulsierender Treffpunkt des Mittelstandes“, beschreibt Boßdorf. Größtenteils aus dem Mittelstand. Wertschöpfung für die Leipziger Region. Das hat sich übrigens auch der Stifterverein Gemeinsam für Leipzig auf die Fahnen geschrieben.

„Es geht nicht um Polarisierung“, macht Gemeinsam-für-Leipzig-Chef Mathias Reuschel klar. „Es ist schön, dass sie den Ruf unserer Stadt in die Welt hinaus tragen“, lobt Sachsens Justizminister Sebastian Gemkow. „Wunderbar, dabei zu sein“, fügt Bürgermeister Heiko Rosenthal an: „Der SC DHfK ist das zweite schwergewichtige Standbein des Sports in unserer Stadt.“ Günther bedankt sich: „Der Preis gibt Rückenwind.“ Der Club hat noch hehre Ziele.

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