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Herr Mendelssohn bekommt zur Museums-Eröffnung einen neuen Anzug

Herr Mendelssohn bekommt zur Museums-Eröffnung einen neuen Anzug

Hausherr Felix Mendelssohn Bartholdy und seine Gattin Cécile begrüßen künftig persönlich die Besucher in ihrem Wohnhaus. Da beide Herrschaften seit mehr als 160 Jahren tot sind, können sie freilich nur in Puppen-Gestalt im Mendelssohn-Museum auftreten, das am Montag in der Goldschmidtstraße neu eröffnet wird.

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Daniel Schäbe als Felix Mendelssohn Bartholdy und Carla Frick als dessen Gattin Cécile im neuen Museum.

Quelle: Hang Su

Die Gewänder für das Ehepaar hat die Leipziger Modemacherin Silke Wagler in ihrem Atelier am Thomaskirchhof nach historischen Gemälden angefertigt. Sie wollte die schönen Kleider aber nicht einfach in Folie verpackt ins Museum schicken – daher suchte sie sich zwei Musiker, die die Gewänder gewissermaßen am eigenen Leib ins Museum trugen. Als Felix fungierte Musiker Daniel Schäbe und als Cécile Sopranistin Carla Frick (Oper Leipzig). Fotografiert wurden beide vom Chinesen Hang Su, der an der Musikhochschule Felix Mendelssohn Bartholdy Komposition studiert und sich schon deshalb in die Atmosphäre des Hauses sehr gut einfühlen kann. Die Köpfe der Puppen und die Maske der Modelle wurden von der Skulptur- und Maskenbildnerin Anette Biedinger gefertigt. 

 

Am 3. Februar 2014, dem 205. Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartholdy, wird das Museum im  Mendelssohn-Haus neueröffnet. In der letzten baulich erhalten gebliebenen Privatadresse des Musikers entsteht ein zusätzlicher Museumsbereich, der mittels moderner, innovativer Ideen den Besuchern ein Bild über das Wirken Mendelssohns vermittelt. Während in der historischen ersten Etage das 19. Jahrhundert in authentischer Atmosphäre zu erleben ist, bieten die neuen Räume im Erdgeschoss eine intensive Auseinandersetzung mit der Musikwelt aus der Sicht des 21. Jahrhunderts. Ziel ist es, die Historie zu bewahren und sich dieser mit technischen Möglichkeiten der heutigen Zeit zu nähern.

Kerstin Decker

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