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Boulevard Im Affenzahn zur Erde: Roman Knoblauch landet per Notschirm nach erstem Fallschirmsprung
Leipzig Boulevard Im Affenzahn zur Erde: Roman Knoblauch landet per Notschirm nach erstem Fallschirmsprung
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19:03 03.08.2011
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. Beinahe hätte er sich gleich ein paar Knochen mit flicken lassen müssen, denn kurz vorm Urlaub löste er noch einen Fallschirmsprung-Gutschein in Roitzschjora ein - ein Geburtstagsgeschenk, das er im vergangenen Dezember bekommen hatte.

Dazu muss man wissen: Der 42-Jährige hat schon Extremsport aller Art ausprobiert, vom Triathlon über Bungee-Jumping bis zum Eisschwimmen. Nur eins, das hatte sich der Tauchaer geschworen, wollte er nie im Leben machen: Fallschirm springen. Das wussten nur leider seine Triathlon-Kumpels nicht, die ihm zusammen mit Ehefrau Carla den Gutschein schenkten. Demzufolge ging dem hartgesottenen Sportler mächtig die Düse, aber statt zu kneifen, wollte er’s dann doch wissen: „Ich nehme die Herausforderung an, aber mir geht echt die Muffe."

Nie im Leben würde er Fallschirm springen, hatte sich Roman Knoblauch geschworen. Dieser Tage hat er es doch getan - denn er wollte nicht kneifen und löste den Gutschein ein, den er zum Geburtstag bekommen hatte. Prompt ging einiges schief, der Radio-Leipzig-Moderator und sein Tandempartner mussten mit dem Notschirm landen.

Prompt verlief die Aktion anders als geplant. „Wir sind auf 4000 Metern Höhe rausgesprungen und richtig schön im freien Fall geflogen. Aber irgendwas stimmte nicht. Als wir bis unter 1000 Meter runter waren, sagte mein Tandempartner, dass ich ins Hohlkreuz gehen soll und er jetzt den Hauptschirm kappt", erzählte Knoblauch. Dann ging es im Affenzahn Richtung Erde und der Tauchaer fürchtete, ohne Knochenbrüche nicht davon zu kommen. „Doch mit dem Notschirm sind wir heil gelandet." Der Hauptschirm war nicht mehr steuerbar, die Seile hatten sich verdreht, das Duo war glatt zwei Kilometer abgedriftet. „Mir war total schlecht, das Fliegen war schön, aber den Rest hätte ich mir gern erspart", meinte er. Auch für seinen Tandempartner, der schon über 800 Sprünge hingelegt hat, war es die erste Notlandung.

Ehefrau Carla kriegte von all dem nichts mit, sie war mit einem anderen Tandempartner aus dem Flieger gesprungen und so aalglatt wie glücklich zur Erde gesegelt. Nachdem der Schock verdaut war, beschlossen die beiden: Nächstes Jahr nehmen sie ihre große Tochter Marie zum Springen mit.

Kerstin Decker

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