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Körpereinsatz für die Kunst: Film über Leipziger Aktmodelle

Kinostart am 14. April Körpereinsatz für die Kunst: Film über Leipziger Aktmodelle

Aktmodelle haben den Werdegang vieler Künstler begleitet. Der Hallenser Dokumentarfilmer Mario Schneider erzählt in seinem Film „Akt“ die Geschichte von vier Leipziger Modellen, die an der Hochschule für Grafik und Buchkunst im Einsatz sind. Der Streifen kommt am 14. April bundesweit in die Kinos.

Das Fach Künstlerische Anatomie gehört an der Hochschule für Grafik und Buchkunst zum Grundlagenstudium.

Quelle: 42film.de

Leipzig. Die Aktmalerei und das Aktzeichnen haben sich in der zeitgenössischen Kunst ein Nischendasein erhalten. An Kunstakademien wird noch immer künstlerische Anatomie gelehrt – mitunter zum Leidwesen einiger Studenten. Aktmodelle haben den Werdegang vieler Künstler begleitet. Der Hallenser Dokumentarfilmer Mario Schneider greift dieses Thema auf: Er erzählt in seinem 2015 gedrehten Film „Akt“ die Geschichte von vier Leipziger Modellen, die an der Hochschule für Grafik und Buchkunst im Einsatz sind. Der Film kommt am 14. April bundesweit in die Kinos.

Mario Schneider zeichnet ein feinfühliges Porträt der vier Akt-Modelle, erzählt ihre persönlichen Biografien und liefert darüber hinaus eine Hommage an den menschlichen Körper und die Kunst. Dabei empfand es der Filmemacher selbst als inspirierend, mit der Kamera zwischen Maler und Modell zu stehen: „Und das ist sehr spannend, wenn man sich mit der Kamera zwischen Modell und Künstler bewegt. Das ist eine sehr große Energie, die da herrscht, weil das Modell mit Blicken aufgewärmt wird und die Künstler ihre eigene Perspektive aufs Modell haben.“

Die vier Protagonisten des Films zeigen sich bisher nur im stillen Kämmerlein vor Kunststudenten nackt. Bald auch dem Kinopublikum und damit einer großen Öffentlichkeit. Da wäre zum Beispiel Straßenmusikantin Uta Pilling, die oft als Akkordeonspielerin in der Innenstadt unterwegs ist. Die 67-jährige fünffache Mutter entspricht nicht unbedingt der gängigen Vorstellung von einem Aktmodell. Doch es gelingt dem Filmemacher, ihren Körper mit der Kamera zu umkreisen und ein Bild von alternder Schönheit einzufangen. Die anderen Modelle sind Gabriela, Max und Anette. Letztere ist selbst Malerei-Studentin an der Kunsthochschule, für sie stellt das Akt-Stehen eine Art Pause vom Alltag dar: „Wenn es eine Sache in meinem Leben gibt, die eine völlige Pause von Allem ist, so ist es Modell-Stehen. Man geht hin, muss nicht viel machen und trotzdem hat man eine Funktion, die darin besteht, nur so zu sein, wie man ist.“

Der Dokumentarfilm „AKT“ wurde ausschließlich in Leipzig gedreht. Im Oktober lief er bereits auf dem Leipziger Dokfilmfestival.

Von Kerstin Decker

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