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Boulevard Leipziger Opernball: Alle lieben das "verrückte, unglaublich unnötige" Ballkleid
Leipzig Boulevard Leipziger Opernball: Alle lieben das "verrückte, unglaublich unnötige" Ballkleid
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13:05 10.10.2017
Diese Kreationen wurden am Dienstag der L.O.B.-Jury präsentiert. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Das Lampenfieber war gewaltig. Manchem Designer zitterte vor Aufregung die Stimme. 21 junge Modeschöpfer aus ganz Deutschland, der Schweiz und Luxemburg hatten am Dienstag einen wichtigen Tag: Sie standen im Vorentscheid für den Fashion Award, der auf dem Leipziger Opernball zum zehnten Mal vergeben wird. Zehn Finalisten dürfen sich am 4. November in der Oper vor 2000 Ballbesuchern präsentieren – und drei werden als Gewinner gekürt.

Es war wie bei einer Prüfung: Im Leipziger Club International schauten sich die Juroren die Kleider ganz genau an, stellten Fragen, befühlten Stoffe, ließen die Models sich drehen, schauten auch auf das Darunter, fragten nach Preisen. Konzept und Idee, Passform und Material, Verarbeitung und Glamourfaktor galt es zu bewerten. Zwischen 800 bis 25.000 Euro würden die Designer für ihre Kreationen verlangen. Einige waren zum wiederholten Mal am Start, wie Phalaphol Tatone, der den Wettbewerb 2015 gewonnen hat. „Ich bin immer noch ein No-Name, aber ich habe inzwischen mein eigenes Atelier eröffnet. Noch mal zu gewinnen wird schwierig, aber ich kann nur positiv denken“, sagte der 32-Jährige.

21 Designer präsentieren ihre prunkvollen Kreationen für den L.O.B Fashion Award - den Modepreis des Leipziger Opernballs.

Für Leipzigs „First Lady“ Ayleena Jung, selbst Modejournalistin, war es nicht schwer, zwei bis drei Favoriten zu finden. Sie legt Wert darauf, dass die Entwürfe zum Ballthema „Moskauer Nächte“ passen. „Einige gehen am Thema vorbei, sind für unseren Wettbewerb nicht geeignet, aber an sich tolle Arbeiten. Mode ist eben auch eine Kunstform“, fasste die 37-Jährige ihre Eindrücke zusammen. Marcus Kahl, Geschäftsführer von Breuninger Leipzig, war beeindruckt von den Geschichten, die die Designer zu ihren Entwürfen erzählten.

Ergebnisse gab es gestern noch keine. Erst in einer Woche wird bekannt gegeben, wer im Finale steht. Opernball-Geschäftsführerin Vivian Honert-Boddin lud aber auch alle anderen ein, als Flaniergäste zum Opernball zu kommen. Jurorin Caroline Schwarz ermutigte alle Kandidaten, bei ihrer Leidenschaft zu bleiben und sich Verbündete zu suchen, „die an euch glauben und euch unterstützten“. Als langjähriges Jurymitglied dankte sie den Leipziger Ball-Organisatoren, die diesen Wettbewerb seit zehn Jahren auf die Beine stellen: „Wir alle lieben doch dieses verrückte, unglaublich unnötige Ballkleid.“

Kerstin Decker

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