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Boulevard Leipziger Opernball rückt 2013 auf Mitte September vor
Leipzig Boulevard Leipziger Opernball rückt 2013 auf Mitte September vor
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10:49 18.09.2017
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Die allermeisten der bisher 18 Leipziger Opernbälle wurden am letzten Oktoberwochenende, in der langen Nacht der Zeitumstellung, gefeiert. Aber der frühe Termin für 2013 hat auch Charme: "Wir freuen uns auf eine fantastische, milde Nacht. Die Damen können die dicken Mäntel zu Hause lassen, wir können die Terrasse nutzen, und die Stars können sich ausgiebig auf dem roten Teppich zeigen ohne zu frieren", äußert sich Danilo Friedrich von der Opernball Marketing GmbH sehr zufrieden. Kleiner Wermutstropfen: Ob es in den Folgejahren ebenfalls auf einen September-Sonnabend hinausläuft, kann die Oper nicht sagen.

 In den Vorjahren hatte es oft Stress mit der Opernleitung gegeben, die den Ende-Oktober-Termin nur widerwillig herausrückte, weil es sich um die besucherstärkste Jahreszeit handelt. Den Januar oder Februar wiederum lehnte der Förderkreis der Oper als (bisheriger) Ballveranstalter ab - damit es nicht zu Absagen wegen des Dresdner Semperopernballs kommt, der ebenfalls für Leipziger Gäste und Sponsoren ein großes Thema ist.

 Inhaltlich dreht sich der Ball 2013 um den Kanton Luzern (Schweiz). Zwar keine Leipziger Partnerstadt, aber: "Sowohl der Freistaat als auch die Stadt haben viele Beziehungen auf wirtschaftlicher Ebene zu diesem Kanton", so Rechtsanwalt Friedrich. Im Jahr 2014 kommt dann höchstwahrscheinlich die Partnerstadt Houston (USA) zum Zuge. Bereits angelaufen ist der Ticketverkauf - wie auch der Modedesign-Wettbewerb "Der Goldene Charlie", für den am 31. Mai Bewerbungsschluss ist.

 Trotz der hohen "Flatrate" von 110.000 Euro, die die Opernball GmbH im Vorjahr erstmals für das Fest an die Oper bezahlen musste, konnten extra noch 30.000 Euro Tombola-Erlös an die Stiftung "Leipzig hilft Kindern" übergeben werden. Die Spende soll unter anderem für das Kinder-Spielraumprojekt "Spielen am Wege" zwischen Cityhochhaus, Gewandhaus und Moritzbastei eingesetzt werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.02.2013

Kerstin Decker

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