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Boulevard Leipziger Vierlinge machen Urlaub auf Usedom: „Viele Leute zücken die Kameras“
Leipzig Boulevard Leipziger Vierlinge machen Urlaub auf Usedom: „Viele Leute zücken die Kameras“
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00:18 03.07.2016
Mit Eimern und Schaufeln sind die Mädchen bestens ausgerüstet für spannende Tage am Ostseestrand.  Quelle: Angelika Gutsche
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Heringsdorf

 „Das sind doch unsere Vierlinge“, sagt Herbert Lösche in Heringsdorf. Zuhause verfolgt der Leipziger als Leser der Leipziger Volkszeitung die Familiengeschichte der Mehnerts. Und jetzt spielen Laura, Kim, Jasmin und Sophie, die am 6. Januar 2012 in Leipzig zur Welt kamen, auf der Ostseeinsel Usedom einfach vor dem Senior im Sand. Für seine Bitte um ein Erinnerungsfoto mit den Mädchen haben deren Eltern Verständnis. „Viele Leute zücken die Kameras, wenn sie uns auf der Promenade, am Strand und im Hotel sehen. Die Mädchen sind ja auch etwas ganz Besonderes“, sagt Mutter Janett Mehnert (36).

Deutschlands einzige eineiigen Vierlinge machen gerade Urlaub in Heringsdorf. Der einwöchige Aufenthalt ist ein Geschenk des Maritim-Hotels Kaiserhof, organisiert von der LVZ, die Pate der Mädchen ist, und der Ostsee-Zeitung. In vier Doppelzimmern haben sich die
neun Familienmitglieder niedergelassen. Neben Bruder Lucas (10) sind auch noch die Eltern von Papa Marcus (34) mit an die Ostseeküste gefahren. „Es ist schön, dass sie dabei sein können. Da haben wir auch mal Gelegenheit, ein bisschen an uns zu denken“, sagt Marcus Mehnert.

Die ersten Urlaubstage waren grandios. „Der Strand ist natürlich der Hit. So schön dicht am Hotel, dass wir unser vieles Gepäck nicht weit schleppen müssen. Die Kinder sind den ganzen Tag an der frischen Luft, spielen am Wasser und sind abends richtig schön müde“, sagt Papa Marcus, der mit den Kindern häufig auf der Hüpfburg an der Seebrücke war. „Mit einem Ostseebad sind die Mädchen aber vorsichtig. Im Hotel-Pool zeigen sie mehr Mut. Zwei Mal am Tag sind wir für zwei Stunden am Pool. Da sind die Mädchen nicht aus dem Wasser zu bekommen“, sagt Mutter Janett.

Das Hotel lobt sie nicht allein, weil der Urlaub ein Geschenk ist. „Hier stimmt alles. Mit seiner Spielkajüte ist das Haus sehr gut auf Familien eingestellt. Da fehlt es an nichts zum Spielen, Malen, Basteln, Lesen und Bauen mit Lego-Steinen. Und die Hotelmitarbeiter sind durchweg nett“, sagt sie. „Gleich am Anreisetag wurden wir überrascht. Auf den Bettchen von Laura, Kim, Jasmin und Sophie lagen vier Sommerkleider zur Begrüßung – zwei mit einem Anna- und zwei mit einem Elsa-Aufdruck. Da haben wir uns sehr willkommen gefühlt“, sagt Marcus Mehnert. Auch beim Essen werde den Kindern mancher Extrawunsch erfüllt. „Ob sie Eierkuchen, Milchreis oder Pommes

Hoteldirektor Ralf Kloppenburg (37) und sein Team haben den Aufenthalt der inzwischen in Beucha (Landkreis Leipzig) lebenden Familie mit viel Liebe vorbereitet. „Ich habe selbst Kinder und weiß, worauf es im Urlaub ankommt“, sagt er. Seine Tochter Lisa ist genau so alt wie die Vierlinge, ihr Bruder Oliver zwei Jahre älter: „Damit auch alle gut schlafen können, haben wir zwei Mal zwei miteinander verbundene Familienzimmer im Erdgeschoss vorbereitet. Von hier aus ist die Familie ganz schnell auf der Promenade und am Strand.“ Im Restaurant, wo eigentlich freie Platzwahl gilt, ist für die neun Mehnerts immer eine Tafel besonders liebevoll vorbereitet. Und auch an Kinderstühlen für die Vierjährigen mangelt es nie. „Familien sind zwar nicht unsere Hauptklientel, aber wir sind ganz gut auf sie eingerichtet, da im Juli und August viele im Haus sind“, sagt Hotelchef Kloppenburg.

So gut es mit kleinen Kindern möglich ist, haben die Mehnerts sich auch auf Usedom umgesehen. Dabei erwies sich als hilfreich, dass die Großeltern Monika und Steffen Mehnert schon Inselerfahrung haben. „Wir waren schon oft in Ahlbeck und vor der Wende auch in Heringsdorf. Da kennen wir einiges“, sagt Monika Mehnert. Während sie der jungen Familie an den Strand folgte, zeigte ihr Mann Steffen dem Bruder der Vierlinge den Skaterplatz an der Ahlbecker Promenade. „Lucas muss so oft zurückstecken – da ist es schön, dass er jetzt mit dem Fahrrad über die Skaterbahn touren kann“, sagt Janett Mehnert.

Wenn am Sonnabend die Abreise ansteht, nehmen Lucas und seine berühmten Schwestern von der Insel Usedom viele schöne Erinnerungen mit nach Sachsen. Sie waren dabei, als sich Papa und Opa am Heringsdorfer Fußballstrand das EM-Spiel Deutschland gegen Slowakei ansahen. Bei einer kleinen Schifffahrt mit der Adler-Reederei zum Langenberg machten sie die Erfahrung, dass ihr Vater bei leichter See und leichtem Schaukeln des Schiffes sehr viel weniger seetüchtig ist, als sie selbst. Sie fuhren mit der Kaiserbäderbahn nach Ahlbeck und erkundeten die Spielplätze auf der Promenade.

Und auch in Heringsdorf wird sich noch mancher lange an den Besuch des Sachsen-Kleeblatts erinnern. „Ich würde mich freuen, wenn wir weiter Kontakt halten“, sagt Kloppenburg. Auch Hoteleigentümer Gerd Seele, der sich sehr über das Zusammentreffen im Heringsdorfer Rosengarten freute, wäre gern wieder einmal Gastgeber der Mehnerts.

Von Angelika Gutsche

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