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Boulevard Mit einem Traumkleid aus Tüll greift Anett Franke nach dem "Goldenen Ball"
Leipzig Boulevard Mit einem Traumkleid aus Tüll greift Anett Franke nach dem "Goldenen Ball"
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10:57 18.09.2017
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. Nun greift sie beim Leipziger Opernball nach dem „Goldenen Ball".

 Der Innovationspreis für Gala- und Festmode wird am 1. Oktober zum vierten Mal vergeben. Von den 60 Bewerbern waren es zunächst fünf Leipziger, die die Vorauswahl überstanden. Im Juli hatten sie - zusammen mit 15 weiteren jungen Modemachern aus ganz Deutschland - ihren großen Auftritt in Berlin vor der Jury. Die Jurysitzung fand in der Ukrainischen Botschaft statt, denn der Opernball 2011 dreht sich thematisch um Leipzigs ukrainische Partnerstadt Kiew. Für vier Leipziger reichte danach die Punktzahl nicht; Anett Franke dagegen hat bei ihrer zweiten Teilnahme am „Goldenen Ball" auch zum zweiten Mal die Finalteilnahme geschafft.

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„Der Wettbewerb ist für mich eine gute Möglichkeit, mal ganz frei zu arbeiten, viel Zeit und Aufwand auf ein Kleid zu konzentrieren und mein ganzes Können zu demonstrieren", sagt die Inhaberin des Labels TAF Woman. Für ihre Kreation hat sie 15 Meter cremefarbenen Tüll verarbeitet, Falte für Falte plissiert und teils mit Blattgold versehen. Das Kleid hat strenge Linien, es soll Leichtigkeit, aber keine kitschige Romantik ausstrahlen. Eine Kappe für den Kopf macht das Ganze „rund".

 „Schon der Arbeitsprozess hat mir viel Spaß gemacht. Natürlich hatte ich das Resultat vor Augen, aber ich war auch selbst am Staunen, was dabei herausgekommen ist. So ein Kleid habe ich selbst noch nie gesehen", lacht die Designerin, die 2004 von Halle nach Leipzig gezogen ist. Sie hat ihr Atelier im Waldstraßenviertel und ihr Geschäft im Städtischen Kaufhaus. Frankes Wettbewerbskleid aus dem Vorjahr - rot, mit einer abnehmbaren Schleppe und zum Cocktailkleid verkürzbar - ist inzwischen an eine begeisterte Ballgängerin verkauft.

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Natürlich wird die Leipzigerin am 1. Oktober mit Herzklopfen auf der Bühne stehen, wenn die Jury vor 2000 Gästen das Ergebnis verkündet. Zu den Juroren gehören Make-up-Experte Boris Entrup, Designer Guido Maria Kretschmer, Dietrich Metzger vom Verband deutscher Modedesigner, Promifotografin Margaretha Olschewski sowie Vivian Honert-Boddin von der Opernball Leipzig GmbH. Inzwischen hat Anett Franke aber schon mit ihrem nächsten großen Projekt alle Hände voll zu tun.

 Sie bereitet den „Salon Saxonia" vor, eine Laufstegshow am 15. November in der Alten Börse. Der Abend soll zum Platz des Kennenlernens für Modemacher und Modekäufer werden und zu einem Treffpunkt für Leute, die an den Standort Leipzig glauben. Sechs bis sieben Designer präsentieren an diesem Abend rund 60 Outfits, darunter mit Katrin Eulenstein aus Dresden eine weitere Finalistin des „Goldenen Balls" sowie mit Helena Marx aus Dresden eine Vorjahres-Finalistin. Franke möchte daran anknüpfen, dass Leipzig nach der Wende mal eine Modehochburg war. „Wir hatten eine große Modemesse mit einer starken Präsenz junger Designer aus dem Osten, das ist leider inzwischen eingeschlafen", sagt die Expertin, die seit 1993 selbstständig ist und seit 2000 eigene Kollektionen macht.

 Noch knapp sieben Wochen sind es bis zum Leipziger Opernball. Für die Damen wird es Zeit, sich um eine Robe zu kümmern. Wer noch keine Tickets hat: Bei der Opernball GmbH gibt es noch einige wenige.

Kerstin Decker

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