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Boulevard Nicole Kehn will „Miss Handwerk“ 2016 werden – Kalendergirl ist sie bereits
Leipzig Boulevard Nicole Kehn will „Miss Handwerk“ 2016 werden – Kalendergirl ist sie bereits
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17:36 21.01.2016
Die Leipzigerin Nicole Kehn ist im Rennen um den Titel „Miss Handwerk 2016“. Quelle: André Kempner
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Leipzig

Bei Nicole Kehn ist das ganze Jahr Mai – zumindest auf dem Kalender. In ihrem Salon hat sie schon das Kalenderblatt des Monats Mai aufgeschlagen, denn darauf ist die Gohliser Friseurmeisterin selbst abgebildet. Nicht alle Kunden erkennen sie gleich in dieser Powerpose mit schwarzem Funkeltop, Färbehandschuhen und Scherentasche um die Hüfte. Aber schließlich steht der Handwerkskalender unter dem Motto „Germany’s Power People 2016“. Coole junge Leute aus dem Handwerk stellen sich darin in ungewohnter Aufmachung vor. „Ich hatte den Aufruf in der Handwerkszeitung gelesen und dachte mir, ich mache einfach mal mit“, erzählt die Gohliserin. Unter 170 Bewerber(inne)n wurde sie ausgewählt. Das Fotoshooting fand im September im Düsseldorf statt.

Nachdem der Kalender veröffentlicht war, wurde die junge Meisterin gleich wieder nominiert – zur Wahl von Miss und Mister Handwerk. Der begehrte Titel wird am 24. Februar auf der Internationalen Handwerksmesse in München vergeben. „Ich gucke jeden Tag nach dem Voting, derzeit bin ich auf Platz vier“, freut sich die Leipzigerin, die im zweiten Jahr ihrer Selbstständigkeit ist. Ihr Freund steht voll hinter ihr und wird sie auch nach München begleiten. Dort muss sie Laufstegauftritte in Berufs- und Freizeitkleidung absolvieren, und das Publikum vor Ort darf seine Stimme abgeben. Bis dahin aber kommt es darauf an, dass möglichst viele Freunde, Kunden, Bekannte und Fans für die Kandidatin aus Leipzig voten (unter www.germanyspowerpeople.de).

Auf die möglicherweise in München aufkommende Frage, was sie sich für ihren Beruf für die Zukunft wünscht, hat die Alleinunternehmerin schon die Antwort parat: „Ich möchte meinen Salon vergrößern, Mitarbeiter einstellen und aus dem Geschäft mehr machen.“ Vielleicht in Zukunft mal bei einem Hairdressing Award an den Start gehen. Zeit für Hobbys bleibt der 28-Jährigen im Moment keine, alle Kraft steckt sie in ihren Salon. Als Ausbildungsbeste in Sachsen 2011 bekam sie ein Stipendium, damit finanzierte sie gleich ihre Meisterausbildung, die sie innerhalb von zwei Jahren in Teilzeit über die Bühne brachte. „Wenn ich kein Powermensch wäre, würde es grundlegend schief gehen“, lacht Nicole Kehn.

Von Kerstin Decker

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