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Peter Degner auf dem Weg der Besserung

Nach Zusammenbruch Peter Degner auf dem Weg der Besserung

Sein Körper hat die Notbremse gezogen: Seit Anfang des Monats liegt Impresario Peter Degner im Krankenhaus. Nach mehreren Eingriffen am Fuß geht es dem 61-Jährigen schon wieder deutlich besser.

In seinem Einzelzimmer der Helios-Klinik in Schkeuditz geht es Peter Degner jeden Tag ein Stück besser.
 

Quelle: Kerstin Decker

Leipzig.  Er macht wieder Späße, freut sich über den vielen Besuch an seinem Krankenbett, und das Telefon bimmelt auch alle naselang: Peter Degner ist auf dem Weg der Besserung. Seit reichlich drei Wochen liegt er in der Helios-Klinik in Schkeuditz. Freunde und Bekannte hatten sich gewundert, dass der 61-Jährige plötzlich nicht mehr erreichbar war, dass Anrufe und Mails unbeantwortet blieben. Was kaum jemand wusste: Degner ging es nach den Classic Open körperlich schlecht, er kam zu Hause nicht mehr auf die Beine. Sein Arzt wies ihn nach einem Zusammenbruch ins Krankenhaus ein. Der Impresario wollte seine Krankheit eigentlich nicht an die große Glocke hängen – doch durch ein Facebook-Foto eines Mitpatienten wurde sie öffentlich.

„Ich habe mir bei den Classic Open zu viel zugemutet. Immer noch eins drauf und noch eins drauf... Ich habe von früh bis nachts alles selbst gemacht, aber ich bin keine 30 mehr und kann nicht alles alleine bewältigen“, gesteht er sich rückblickend ein. Die Hitze während der Classic Open sowie eine Abmagerungskur, bei der er sich in kurzer Zeit 20 Kilo heruntergehungert hat, taten ein Übriges. Die Probleme am rechten Fuß, mit denen sich der Impresario seit Jahren herumplagt, führten ebenfalls dazu, dass sein Körper ihn ausbremste.

„Sie haben mich am Fuß operiert, denn am Kopf hat es sich noch nicht gelohnt“, war der Patient am Freitag wieder zum Scherzen aufgelegt. Inzwischen hat er mehrere Eingriffe hinter sich, um das Problem dauerhaft in den Griff zu bekommen. Vorerst kann der 61-Jährige nur per Rollstuhl hinunter in den Krankenhaus-Garten gelangen. Wie lange es dauert, bis er wieder auf beiden Beinen gehen kann, weiß er selbst noch nicht. Möglicherweise muss er weitere zwei Wochen in der Klinik bleiben und danach in einer Reha-Maßnahme weiter an seiner Genesung arbeiten.

Degner lässt sich die Post ans Krankenbett bringen, wälzt schon wieder Pläne für neue Events, organisiert auch einiges vom Krankenbett aus. Und er genießt es, dass sich so viele Leute bei ihm melden und ihm gute Besserung wünschen: „Da hätte ich nie gedacht. Es zeigt mir, dass ich in Leipzig wohl doch einiges bewirkt habe.“

Von Kerstin Decker

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