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Boulevard "Plan B heißt weiter Musik machen": Leipziger The-Voice-Kandidatin Jasmin Graf im Interview
Leipzig Boulevard "Plan B heißt weiter Musik machen": Leipziger The-Voice-Kandidatin Jasmin Graf im Interview
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17:45 02.02.2012
Jasmin Graf (hier beim Neujahrssingen im Leipziger Anker) will am Freitag ins Finale von "Voice of Germany" einziehen. Quelle: André Kempner
Leipzig/Berlin

Im Interview spricht Graf über eigene Lieder, die Chancen auf den Sieg bei „The Voice“ und den großen Plan B.

Frage: Sie werden beim Halbfinale am Freitag erstmals nicht nur einen Hit covern, sondern einen für Sie geschriebenen Song singen. Können Sie schon mehr dazu verraten?

Jasmin Graf: „So schwer“ wird der Song heißen und eine ganz andere Seite von mir zeigen. Mir wurden fünf Vorschläge vorgelegt und bei „So schwer“ wusste ich sofort, der ist es. Ich hatte Gänsehaut und war den Tränen nahe und hab gesagt: Das ist es einfach. Einen eigenen Song zu singen, einer der meiner ist, ist für mich die Königsklasse - und fast schon wie ein Finale. Ich sehe es als Belohnung für all die Arbeit bei der Castingshow.

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Sie müssen mehr Stimmen bekommen, als der 21 Jahre alte Kandidat Michael Schulte, um ins Finale zu kommen. Wie schätzen Sie Ihre Chancen ein?

Nach den für uns komponierten Nummern singen wir ein Duett, „Rolling in the deep“ von Adele. Wir wollen uns nicht bekriegen, auch wenn nur einer weiterkommen kann, sondern nochmal unsere Stärken zeigen. Ich kann meine Chancen schlecht einschätzen. Ich hätte nie gedacht, dass ich überhaupt so weit komme. Und am Ende ist es auch Geschmackssache, wer bei den Zuschauern besser ankommt.

Und falls es mit dem Titel „The Voice of Germany“ nicht klappt - gibt es da einen Plan B?

Ach, der Plan B heißt: Einfach so weitermachen wie vor „The Voice of Germany“. Ich studiere ja noch Gesang an der Leipziger Musikhochschule. Und während meines ganzen Studiums habe ich gearbeitet, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Studioaufnahmen für elektronische Nummern, 150 Auftritte im Jahr mit verschiedenen Bands. Ich würde gern weiter in einer Band singen. In einer mit richtiger, handgemachter Musik. Und mich mit meinen eigenen Songs etablieren. Ich bin immer noch die, die ich vor der Show war - zumindest abseits der Bühne. Schon jetzt kann ich mit Stolz behaupten, dass ich auch ohne Sieg in der Show von meiner Musik leben kann.

Interview: Franziska Höhnl, dpa

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