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Boulevard Reggaesänger Thomas Katrozan will „Superstar“ bei Dieter Bohlen werden
Leipzig Boulevard Reggaesänger Thomas Katrozan will „Superstar“ bei Dieter Bohlen werden
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09:45 15.04.2016
In Köln bereitet sich Thomas Katrozan seit anderthalb Wochen auf die nächsten Liveshows vor. Quelle: RTL / Stefan Gregorowius
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Leipzig

Bis unter die letzten Zehn ist er schon gekommen – nun will er es wissen und um den Sieg kämpfen! Reggaemusiker Thomas Katrozan aus Leipzig hat es bei den Juryausscheidungen auf Jamaika unter die Top 10 bei „Deutschland sucht den Superstar“ geschafft. Ab jetzt geht es in den sogenannten Liveshows darum, nicht nur die Juroren Dieter Bohlen, H.P. Baxxter, Michelle und Vanessa Mai zu begeistern, sondern vor allem das Publikum. Die erste Show wurde bereits aufgezeichnet, am Mittwoch in 500 Metern Tiefe im Bergwerk Merkers (Thüringen). Ausgestrahlt wird sie am Sonnabend bei RTL, und erst danach findet auch die Telefonabstimmung statt.

Der 35-jährige Tontechniker aus Leipzig ist diesmal nicht mit einem Reggaesong am Start, sondern mit „Sexy“ von Marius Müller-Westernhagen. „Ich finde den Song cool und hatte Spaß. Das ist schon eine aufregende Angelegenheit, vor fast tausend Mann Publikum und dem eigenen Fanclub zu singen“, erzählte er am Telefon. Seit anderthalb Wochen hält sich Thomas im Trainingscamp in Köln auf: „Wir haben jeden Tag volles Programm von Früh bis Abend, mit Stimmcoaching, Songsuche, Kostümproben, Tanztraining und Presseterminen.“ Wenn die erste Liveshow am Sonnabend ausgestrahlt wird, hält sich Thomas mit den anderen Kandidaten und Moderator Oliver Geißen bereits im Kloster Eberbach im Rheingau auf, wo die zweite Liveshow produziert wird. Der Frontmann der Leipziger Band „Captain Katze“ will sein Bestes geben, dass er den Sprung in die nächste Show schafft: „Einer muss gehen, aber das wird hart, weil wir eine coole Truppe sind.“ Das große Finale steigt am 7. Mai.

Thomas Katrozan wurde 1980 in Borna geboren und wohnt seit 1999 in Leipzig. Mit Freundin Mandy hat er den gemeinsamen Sohn Leopold (20 Monate): „Seine Geburt war der wichtigste Moment in meinem Leben“, erinnert sich der 35-Jährige. Nach seinem Abitur hat er zunächst Kulturwissenschaften und Ethnologie studiert. Im Alter von 19 Jahren entdeckt er bei einer Reise nach Jamaika die Rastafari-Philosophie für sich: Seitdem trägt er Rastas und lässt sich die Haare wachsen. Mittlerweile sind seine Haare schon anderthalb Meter lang und brauchen ganze zwei bis drei Tage zum Trocknen. Thomas ist sehr musikalisch: In der Grundschule hat er mit dem Klavierspielen angefangen, er war in der Schulband und hat sich nach und nach auch das Gitarre spielen selbst beigebracht. Sein Herz schlägt für Reggae und Rockmusik.

Er ist Mitglied in der Reggaebilly-Band „Captain Katze“, mit der er auf Stadtfesten, in Bars, Clubs, Hinterhöfen und auf Musikfestivals in und um Leipzig auftritt. Vor zwei Jahren hat der Selbstständige eine Ausbildung zum Tontechniker gemacht und heizt den Gästen ab und zu als Party DJ ein. Seine Freundin meldete ihn wegen des Mottos „No Limits“ für das DSDS-Casting an, wo er mit einer eigenen textlich abgewandelten Version von Desmond Dekkers „Israelites“ antrat. Die weiblichen Jury-Mitglieder konnte er damit zwar nicht überzeugen, dafür aber die Herren umso mehr. Dank Dieters Joker-Stimme schaffte Thomas den Sprung in den Recall. Auf Jamaika konnte der Leipziger seine vielen musikalischen Facetten zeigen und auch die Jurorinnen Michelle und Vanessa Mai schließlich für sich gewinnen. Für die Event-Shows wünscht sich H.P. Baxxter, dass Thomas „so weiter macht wie bisher und vielleicht noch einen draufsetzt.”

Von Kerstin Decker

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