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Boulevard Schroeders gute Tat: 500 Kinder in Märcheninszenierungen der Oper eingeladen
Leipzig Boulevard Schroeders gute Tat: 500 Kinder in Märcheninszenierungen der Oper eingeladen
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14:56 19.05.2015
Eckhardt Schroeder bietet bedürftigen Leipzigern die Möglichkeit, in die Oper zu gehen. Quelle: Oper leipzig

Entweder fehlt dafür im privaten Budget das Geld, oder man stammt aus Familien, in denen Kultur keine Rolle spielt. Für diese Klientel wird aber was getan. In den vergangenen Wochen bot die Oper 500 Karten für die verschiedenen Märchen-Inszenierungen an, die Interessenten mit genanntem Background kostenlos nutzen konnten und können. Sponsor dieser sehr speziellen Benefizaktion: der Leipziger Unternehmer Eckhardt Schroeder (72).

Er ist, wie man so sagt, ein wohlsituierter und vielseitig engagierter Kulturbürger der Stadt. Schroeder wirkt als Stifter und Vorstandsmitglied der hiesigen Richard-Wagner-Stiftung und auch im Förderkreis der Oper. Schroeder ist aber vor allem eins: Unternehmer. Mit der Schroeder Aktiengesellschaft, Dienstleister in der Immobilienbranche (Hausverwaltung und Gebäudeservice), hat er in nunmehr 34 Jahren zunächst über viele Jahre in München und zuletzt in Leipzig ganz gut Geld verdient. Schroeder will von dem, was er hat, etwas weitergeben. Der Bestand der Bürger- und Kulturstadt Leipzig liegt ihm dabei besonders am Herzen. "Man darf doch nichts unversucht lassen, die junge Generation an die Kunst heranzuführen. Auch will ich mit meiner Initiative ein bisschen von dem wiedergutmachen, was ich bei meinen eigenen Kindern leider versäumt habe", sagt Schroeder. Nun denkt er vor allem an jene Kinder und Jugendlichen, die von Hause aus wohl kaum den Weg in Oper, Theater oder Konzert finden würden.

Schroeder ist Sachse - geboren zu Weltkriegszeiten in Dresden, wo er Mitglied im Kreuzchor war, bevor er in den 1950er-Jahren in den Westen ging. Nach 1990 kehrte er als erfolgreicher Unternehmer zurück und ist nun längst wieder angekommen in der alten Heimat. Schon zum dritten Mal tritt Schroeder als Opernkarten-Sponsor auf. Bezahlte er zunächst 150 und dann 300, so sind es nun 500 Karten. Schroeder freut sich über das Interesse an seinem Sponsoring. Und die Oper tut es ebenso. An der Erschließung neuer Kundschaft ist ihr schließlich immer gelegen.

"Leipzig ist eine so großartige Stadt. Damit es hier weiter vorangeht, muss man doch einfach etwas tun", sagt Schroeder und wird sich übers große Wagner-Jahr hinaus für Richard, den Leipziger, engagieren. Doch damit nicht genug. Seine 18 Dienstfahrzeuge waren schon mal mit Werbung fürs Gewandhaus unterwegs, und der Gesundheitssportverein St. Georg baut ebenso auf diesen Mäzen. Thomas Mayer

iDie Freikarten-Aktion läuft auch noch im Januar. Interessenten für die Pinocchio-Aufführung am 29. Dezember, 15 Uhr, können sich am Sonntag zwischen 11 und 13 Uhr unter der Telefonnummer 0341 1261297 melden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 28.12.2013
Thomas Mayer

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