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Seine erste Show in der Heimatstadt: Kai Pflaume moderiert "Goldene Henne" aus Leipzig

Seine erste Show in der Heimatstadt: Kai Pflaume moderiert "Goldene Henne" aus Leipzig

Zum ersten Mal moderiert er eine Show in seiner Heimatstadt Leipzig, zum ersten Mal eine Show mit einem Sinfonieorchester: Auch für Kai Pflaume, den gestandenen und daher tiefenentspannten Fernseh-Entertainer, gibt es noch neue Herausforderungen.

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Kai Pflaume hat die "Goldene Henne" für den 10. Oktober schon mal nach Leipzig mitgebracht.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Am 10. Oktober präsentiert er auf der Neuen Messe die Liveshow zur 20. Goldenen Henne. Erstmals geht die Gala nicht in Berlin, sondern in Leipzig über die Bühne. Anlass sind 25 Jahre Friedliche Revolution.

Seit April ist Kai Pflaume in die Vorbereitungen eingebunden. "Ich freue mich auf eine Vielzahl von Menschen, zu denen ich eine persönliche Beziehung habe. In einer Halle mit 3500 Zuschauern und mindestens drei Stunden Programm macht das richtig Spaß", versichert der 47-Jährige. Wie er es gewöhnt ist, will er auch diesmal frei arbeiten, ohne Teleprompter, ohne Knopf im Ohr, aber mit sämtlichen Informationen im Kopf. Angst mache ihm das nicht.

Pflaume hat viele Male als Gast der Preisverleihung im Publikum gesessen, war auch Laudator und hat den Publikumspreis selbst schon zweimal gewonnen. "Die Henne steht bei mir im Büro, in trauter Eintracht mit dem Bambi. Eine schöne Riege", schmunzelt er. Ursprünglich als ostdeutscher Fernsehpreis gestartet, sei sie längst darüber hinausgewachsen. "Die Goldene Henne hat bundesweite Bedeutung, das merke ich an den Reaktionen von Kollegen, die nicht aus den neuen Bundesländern kommen."

Seine Eltern, die noch immer in Leipzig wohnen, werden im Publikum sitzen. "Es ist nicht das erste Mal, dass ich vor meinen Eltern moderiere. Aber diesmal können sie fast mit dem Fahrrad kommen", lacht der Sohn. In Halle/Saale 1967 geboren, zog Pflaume schon als Einjähriger mit seiner Familie nach Leipzig, machte sein Abitur an der Max-Klinger-Schule. Auch jetzt besucht der Vater zweier Söhne, der mit seiner Familie bei München lebt, regelmäßig seine Eltern. Zwar kommt er nie unerkannt durch die Stadt, aber: "Ich verfolge mit Stolz, wie sich meine Heimatstadt entwickelt. Jedes Mal hat sich wieder etwas verändert. Ich gucke mir gern die Ecken an, die mir vertraut sind, und sehe, was sich tut." Die Innenstadt, Markt, City-Tunnel, Blechbüchse, die Pinguin-Milchbar gehören zu den Plätzen, die ihn besonders interessieren. Besonders freut er sich über nette Reaktionen wir "Kai, Mensch, super, was du geschafft hast. Und du bist eener von uns geblieben."

1989 ist Kai Pflaume als 22-jähriger Student über Ungarn in den Westen geflüchtet, wo er in Frankfurt/Main eine Ausbildung zum Wertpapierhändler absolvierte. Schon zum 10-, 15- und 20-jährigen Wende-Jubiläum ist er immer wieder gebeten worden, seine Fluchtgeschichte öffentlich zu erzählen. Auch in diesem Jahr erreichten ihn mehrere hundert Anfragen. Die Ereignisse seien natürlich noch präsent, sagt der Moderator, "weil sie Teil meiner eigenen Geschichte sind". Es sei wichtig, sich immer wieder daran zu erinnern, aber das Rad drehe sich weiter. Als ein Mensch, der nach vorne schaut, blickt Kai Pflaume auch auf die Chancen und Möglichkeiten, die sich in den 25 Jahren nach 1989 für ihn ergeben haben.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 27.09.2014

Kerstin Decker

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