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Soko-Leipzig-Kommissar entdeckt Jerusalem

Orthodox und locker: Soko-Leipzig-Kommissar entdeckt Jerusalem

Schauspieler Steffen Schroeder, bekannt aus der ZDF-Serie "Soko Leipzig", gehört zu einer Gruppe von Leipzigern, die derzeit Jerusalem besucht. Parallel zum Lichterfest und zur Leipzig-Woche in der größten Stadt Israels geht es um die Vorbereitung des Leipziger Opernballs am 31. Oktober 2015, der unter dem Motto "Shalom Israel" gefeiert wird

In der Mamilla Ave in Jerusalem entdeckt Steffen Schroeder eine Figurengruppe aus (nachgebildeten) Straßenmusikern.

Quelle: Kerstin Decker

Jerusalem. Der Mann fällt auf. Durch seine Musik, vor allem aber durch sein Äußeres: Schwarzer Mantel, schwarzer Zylinder, ungeschnittener Bart. Ein orthodoxer Jude. Vorm Eingang zu einem Modegeschäft in der Mamilla Ave in Westjerusalem steht er mit seiner Gitarre und macht Straßenmusik. "Eine coole Mischung, das Orthodoxe und dann locker vom Hocker", freut sich Schauspieler Steffen Schroeder, geht hin und kramt ein paar Schekel aus der Tasche für ein gemeinsames Foto.
 
Der 41-Jährige, bekannt aus der ZDF-Serie "Soko Leipzig", gehört zu einer Gruppe von Leipzigern, die derzeit Jerusalem besucht. Parallel zum Lichterfest und zur Leipzig-Woche in der größten Stadt Israels geht es um die Vorbereitung des Leipziger Opernballs am 31. Oktober 2015, der unter dem Motto "Shalom Israel" gefeiert wird. Der TV-Kommissar ist zum ersten Mal in Israel und saugt all die intensiven Eindrücke der viertägigen Reise auf. Am Vormittag beim Rundgang durch die Holocaust-Gedenktstätte Yad Vashem, am Nachmittag beim Stadtrundgang. Der jüdische Guide Ballhorn Gershon (67) führt die Leipziger Gruppe durch die engen Gassen des Gemüsemarktes Machane Yehuda. Der TV-Kommissar, der gerade ein paar Tage Drehpause hat, kauft Datteln und lässt sich zu einer Weinprobe einladen. Dann geht es weiter durch den Unabhägigkeitspark, ins jüdische Viertel der Altstadt, zur Klagemauer und zur Grabeskirche. Der jüdisch-orthodoxe Straßenmusiker gibt Schroeder ein Heftchen mit dem Titel "Stop Crying" mit, geschrieben von einem Rabbi: Das soll er lesen, dann gehe es ihm besser.
 
Auf dem Weg zur Klagemauer taucht auf einmal ein bekanntes Gesicht auf: David Timm, Universitätsmusikdirektor in Leipzig, ist als Tourist mit der Fotokamera unterwegs. Den Tag nach seinem begeistert aufgenommenen Orgelkonzert in der Erlöserkirche - im Rahmen der ersten Leipziger Woche in Jerusalem - nutzt der 46-Jährige für einen Stadtrundgang. Er ist ebenfalls zum ersten Mal in Israel, deshalb absolviert er "das Basisprogramm für jemanden, der noch nie hier war", mit Grabeskirche und Klagemauer.

(Kerstin Decker)

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