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Boulevard "The Voice of Germany" - Der Traum von Leipzigerin Jasmin Graf geht weiter
Leipzig Boulevard "The Voice of Germany" - Der Traum von Leipzigerin Jasmin Graf geht weiter
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22:57 06.01.2012
Die Leipzigerin Jasmin Graf bei der zweiten Live-Show von "The Voice of Germany". Quelle: dpa
Leipzig

„Jasmin, ich bin ein Fan von dir“, lobte Coach Rea Garvey die Leipzigerin nach ihrem Auftritt. Er war es schließlich auch, der die 25-Jährige weiterkommen ließ. Denn in der Show, bei der dieses Mal die Teams von Nena und Rea Garvey antraten, durfte wieder das Publikum zwei der vier Künstler wählen, die eine Runde weiter kommen. Da die Zuschauer sich für Percival und Michael Schulte entschieden, musste am Ende der Coach Richter spielen.

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Tosenden Applaus gab es nach dem gefühlvollen Auftritt der Gesangsstudentin an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater nicht nur von ihrem Mentor und dem Publikum. Auch Xavier Naidoo war begeistert: „Jasmin ist eine der großen Entdeckungen von ,The Voice of Germany’“, lobte der Sänger die Leipzigerin.

Dabei sollte die 25-Jährige zunächst einen englischsprachigen Song interpretieren. Aber Graf stimmte ihren Coach um. „Ich fühle mich wohler, wenn ich deutsche Lieder singen kann.“ Denn das sei schließlich auch ihre Muttersprache. Auch Coach Rea Garvey sah ein: „Wenn sie auf Deutsch singt, singt sie aus der Seele.“

Dass Graf überhaupt in die Liveshow-Runde einzog, war für sie schon ein riesiger Erfolg, wie sie zuvor gegenüber der Leipziger Volkszeitung erklärt hatte. In den Battles konnte sie sich gegen Monique Wragg und in den nötig gewordenen Sing offs gegen Josef Prasil und Tiziana Belmonte durchsetzen.

Da am Freitagabend die meisten Konkurrenten für starke Vorstellungen sorgten, blieb es künstlerisch bis zum Schluss spannend. Die Dehnungen in der Show-Dramaturgie hingegen gerieten überwiegend zur bloßen Zumutung. Durch überflüssige Interviews, Blicke auf das Getwitter von Fans und überdrehte Moderationen von Doris Golpashin zerfaserte die Übertragung. Nach der ersten Live-Show am Donnerstag auf Pro 7 hatte es Kritik an der Tontechnik gehagelt.

Der nächste Liveshow-Termin für Jasmin Graf ist der 20. Januar, das Halbfinale steigt am 3. Februar (jeweils auf Sat. 1). Wer als „Voice of Germany“ einen Plattenvertrag vom Label Universal vorgelegt bekommt, entscheidet sich am 10. Februar. Und im Gegensatz zu Frida Gold weiß Jasmin Graf, wovon sie träumen soll.

Mark Daniel/aku

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Als Jasmin Graf die Entscheidung zu ihren Gunsten hörte, sirrten die Gedanken und Empfindungen nur so durch ihren Kopf: „Mir war nicht klar, dass ich wirklich besser als Monique gewesen sein soll“, erzählt die Leipzigerin, „ich musste das erst mal verdauen, war einerseits sehr glücklich über mein Weiterkommen, zum Anderen tat es mir leid für Monique.

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