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Boulevard Verjüngungskur für Volker Külow - den Rübezahl schickt er in Rente
Leipzig Boulevard Verjüngungskur für Volker Külow - den Rübezahl schickt er in Rente
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14:02 19.05.2015

Ja, er ist es: "Mir wurde ein Verjüngungskur verpasst", lacht der 53-jährige Linken-Politiker. Die Haare strubbelig geschnitten, der Bart gestutzt und ausgedünnt, Sakko und Hemd statt Shirt - mit diesem Look wirkt er gleich viel dynamischer und jugendlicher. Die im Mai angeschaffte neue Brille, der neue Anzug und eine Zahnreinigung, die er sich jährlich gönnt, machen den Rundum-Neu-Eindruck komplett. "Ich musste ein bisschen dahin geschoben werden", gesteht der promovierte Historiker. "Aber das Ergebnis finde ich ziemlich gelungen und fühle mich wohl damit." Besonders, nachdem er die Gesichtskontrolle bei seinen beiden Töchtern (20 und 30 Jahre alt) bestanden hatte. "Daumen hoch" kam von beiden Mädels - so finden sie ihren Vater okay. "Ich sah ja vorher fast aus wie Rübezahl", gesteht der Leipziger Linke-Chef. Den Anstoß zur Verwandlung gab der Chef seiner Agentur, Günter Meyer. Er hatte Külow sogar gut zugeredet, sich gänzlich von seinem Vollbart zu trennen, "aber so weit wollte ich nicht gehen". Nun ist es eine Art Fünf-Tage-Bart geworden, den der Politiker sich regelmäßig bei der Friseurin seines Vertrauens in Thekla zurechtstutzen lässt: "Das traue ich mir noch nicht zu, es selbst zu machen." Da er auch Sport treibt - seit drei Jahren läuft er, ist unter anderem beim Kulki-Triathlon gestartet - ist sein energiegeladener Auftritt auch keine reine Inszenierung. "Die Resonanz ist überwältigend, die Leute sind richtig begeistert. Das habe ich in 25 Jahren Wahlkampf noch nie erlebt."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 23.07.2014
Kerstin Decker

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