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Boulevard Was vom Leipziger Opernball bleibt, ist Benefiz
Leipzig Boulevard Was vom Leipziger Opernball bleibt, ist Benefiz
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10:31 18.09.2017
Schauspielerin Melanie Marschke (rechts) lernt Kathleen Szyltowski und Andi Rockstroh kennen, deren Tochter Alina von Geburt an in der Uni-Kinderklinik ist. Franziska Rothe (Zweite von rechts) betreut die Familie. Quelle: Wolfgang Zeyen

Hauptpreis war ein Porsche Macan. Gestern war die Glücksfee noch einmal zur Stelle, als es darum ging, den Tombola-Erlös an den Empfänger zu übergeben. Das war kein glamouröser Auftritt, sondern bewegend und zu Herzen gehend.

 Denn so lernte sie an der Uni-Kinderklinik Franziska Rothe kennen. Die 32-Jährige kümmert sich um Eltern, deren Leben völlig aus den Fugen ist, weil ihr Kind schwerst krank auf der Intensivstation liegt. Zum Beispiel betreut Rothe junge Eltern aus Annaberg (Erzgebirge), deren Töchterchen Alina (sechs Monate alt) seit ihrer Geburt im Krankenhaus liegt. Die Kleine wurde schon fünfmal operiert, und es ist nicht absehbar, wann sie nach Hause darf. Mama und Papa leben im Ronald-McDonald-Haus und sind jeden Tag für ihr Kind da. "Frau Rothe hat uns bei den ganzen Anträgen und beim Arbeitsamt geholfen. Sie ist unser Ansprechpartner, wenn wir Sorgen und Probleme haben", erzählt Alinas Mutter Kathleen Szyltowski (32). Die Krankenkassen zahlen dafür nicht. "Ich bin froh, dass ich das mal sehen durfte", meinte Melanie Marschke bewegt. Von den insgesamt 30 000 Euro der Tombola bekommt die Uni-Kinderklinik zwei Drittel, um die Stelle von Franziska Rothe zu bezahlen.

 Dem Kuratorium des Leipziger Opernballs ist es wichtig, Projekte in der Region zu fördern. Weitere 10 000 Euro gehen in den Leipziger Osten: Die 16. Oberschule in der Konradstraße bekommt das Geld - verdoppelt von der Stiftung "Leipzig hilft Kindern" - für ihr Projekt "Jeder Absolvent mit Abschluss und Anschluss". Damit sollen Arbeitsmittel für jeden Schüler, ein Schüleraustausch mit Baltimore, Tablet-PCs und WLAN-Zugänge finanziert werden.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.01.2015
Decker, Kerstin

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